15Juni10:0010:4510:00 - 10:45 Stabilität durch Vielfalt! Heterogene Weizenpopulationen in Anbau, Mühle und Backstube.Stand D 22.1

Kurzbeschreibung


Daniel Gärttling (Hof Gärttling),
Annette Haak (KÖLBW – LTZ Augustenberg),
Anke Kähler (Die Freien Bäcker),
Heiko Pulzer (Bio-Bäckerei Weber)
Anna Schmieg (OBEG Hohenlohe),

Moderation: Torsten Siegmeier & Odette Weedon (Universität Kassel)

Klimaveränderungen und Wetterextreme machen vielen Weizenerzeugern zu schaffen. Unter Ertragsausfällen oder Qualitätsschwankungen leidet aber nicht nur die Landwirtschaft, sondern alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette – insbesondere bei regionalen Partnerschaften und engen lokalen Lieferbeziehungen. Einen Lösungsansatz für eine stabilere ökologische Qualitätsweizenerzeugung testen Betriebe im BÖL-Projekt BAKWERT: Heterogene Weizenpopulationen statt einheitlicher Liniensorten! Genetische Vielfalt als Klimapuffer und vielleicht sogar als Spezialität an der Bäckereitheke? Auf den Ökofeldtagen ziehen Praxisbetriebe aus Anbau, Mühle und Bäckerei nach drei Jahren Bilanz und diskutieren ihre Erfahrungen mit Populationsweizen. Wie gut sind Leistung und Qualität? Gibt es Anpassungsbedarf in der Kulturführung oder der Verarbeitung? Was sagt die Bäckereikundschaft dazu? Kurzum: Kann mehr Vielfalt vom Acker bis zur Ladentheke die regionale Landwirtschaft und das Lebensmittelhandwerk in Zeiten der Krise(n) stärken? Und wie schmeckt eigentlich Brot aus heterogenen Weizenpopulationen? Antworten auf diese und Ihre eigenen Fragen sowie Kostproben aus der Backstube erhalten Sie bei dieser Veranstaltung und unter www.bakwert.de.