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Öko-Feldtage 2023 erstmals in Baden-Württemberg

2023 wer­den die Öko-Fel­d­­ta­­ge erst­mals in Baden-Wür­t­­te­m­­berg ihre Tore öff­nen. Am 3. März 2021 fand ein Arbeits­tref­fen am neu­en Ver­an­stal­tungs­ort, dem Bio­hof Gries­ha­ber & Schmid in Dit­zin­gen bei Stutt­gart statt, an dem auch Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Hauk teil­nahm. Er unter­zeich­ne­te eine Grund­satz­ver­ein­ba­rung mit dem Hof und der FiBL Pro­jek­te GmbH, sodass die Öko-Fel­d­­ta­­ge 2023 ab sofort wei­ter in die Detail­pla­nung gehen können.

Demoparzellen ausgesät

In den letz­ten Wochen haben unse­re Ver­suchs­tech­ni­ker cir­ca 800 Par­zel­len aus­ge­sät: sowohl für die Aus­stel­len­den als auch für die Jus­­tus-Lie­­big-Uni­­ver­­­si­­tät Gie­ßen, den Dau­er­ver­such Acker­bau, die Lan­des­sor­ten­ver­su­che und Leis­tungs­prü­fun­gen. Haupt­säch­lich han­delt es sich dabei um Win­ter­ge­trei­de wie Wei­zen, Gers­te, Rog­gen und Tri­ti­ca­le sowie Win­te­run­gen von Körner­le­gu­mi­no­sen wie Acker­boh­ne, Erb­se und eini­ge Gemenge. 

Pappeln & Co. kräftig gewachsen

Trotz des tro­cke­nen Som­mers haben auf dem Agro­forst­schlag fast alle Bäum­chen über­lebt, weni­ge Aus­fäl­le gibt es ledig­lich bei den Pap­peln. Man­che der mit Wur­zeln gepflanz­ten Wert­holz­bäu­me haben seit Ende Febru­ar schon über einen Meter zuge­legt, die stärks­ten Pap­peln sogar ca. 2,5 Meter.

Agroforst auf dem Gladbacherhof

Forschung: Wie wirkt Agroforst?

Kli­ma­schutz und ‑anpas­sung ist ein wich­ti­ges The­ma der Pra­xis­for­schung auf dem Glad­bach­er­hof und auf den Öko-Fel­d­­ta­­gen 2021. Eine in die­sem Früh­jahr neu ange­pflanz­te Agro­forst­flä­che soll Erkennt­nis­se dar­über brin­gen, wie sich lini­en­för­mi­ge Pflan­zun­gen von ver­schie­de­nen Baum­ar­ten wie Apfel, Pap­pel, Spei­er­ling, Els­bee­re, Wal­nuss und Wild­kir­sche sowie Sträu­chern wie Holun­der auf Acker­stand­or­ten aus­wir­ken. Unter­sucht wird unter ande­rem, ob die tief­wurzeln­den Bäu­me und Sträu­cher die Boden­ero­si­on auf stark geneig­ten Hang­flä­chen ver­rin­gern können.

Gladbacherhof: Forschungs- und Wirtschaftsbetrieb

Unse­re Foto­gra­fin war Mit­te Juni auf der Hes­si­schen Staats­do­mä­ne Glad­bach­er­hof unter­wegs und hat vie­le Ein­drü­cke fest­ge­hal­ten. Machen auch Sie sich ein Bild vom Hofgut.

Interview mit Betriebsleiter Johannes Eisert

Johan­nes Eisert ist seit Janu­ar Betriebs­lei­ter auf der Hes­si­schen Staat­do­mä­ne Glad­bach­er­hof. Im Inter­view erklärt er, war­um der Hof sich bes­tens zur Aus­tra­gung der Öko-Fel­d­­ta­­ge 2021 eig­net. Die Mit­tel­ge­birgs­la­ge ist bei­spiels­wei­se reprä­sen­ta­tiv für vie­le Betrie­be, die öko­lo­gisch wirt­schaf­ten. Gera­de das macht ihn als Ver­an­stal­tungs­ort beson­ders spannend.

DLG-Feldtage verschoben

Die DLG-Fel­d­­ta­­ge wur­den ange­sichts der Coro­­na-Pan­­de­­mie auf den 8. bis 10. Juni 2021 ver­scho­ben. Aus­stel­len­den, die sowohl an den DLG-Fel­d­­ta­­gen, als auch an den Öko-Fel­d­­ta­­gen teil­neh­men, wird die Anmel­de­ge­bühr der zwei­ten Ver­an­stal­tung erlas­sen. Sind Sie bereits bei den DLG-Fel­d­­ta­­gen ange­mel­det, kön­nen Sie dies ein­fach in unse­rem Anmel­de­for­mu­lar ange­ben und Sie bekom­men die Anmel­de­ge­bühr in Höhe von 300 Euro erlassen.