Wasserkongress 2025 – Landwirtschaft und Wasserschutz
Inhaltsverzeichnis
Dokumentation
Alle Praxisbeispiele wurden in kompakten Handouts zusammengefasst. Hier geht’s zum Download der Best-Practice-Dokumentation.
Öffentliche DWA-Fachausschusssitzung
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Mehr InformationenProgramm
Vormittag
09:00–13:00 Uhr – Info-Veranstaltung zur Umsetzung der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung (TrinkwEGV)
Veranstalter: SMUL, Abteilung 4: Wasser und technischer Umweltschutz
Veranstaltungsort: SAB Leipzig, Auditorium
09:00–13:00 Uhr – Öffentliche Fachausschusssitzung der DWA zum neuen Themenband „Ökolandbau und Gewässerschutz“
Veranstalter: DWA FA-GB-6
Veranstaltungsort: SAB Leipzig, Konferenzraum I + II (Erdgeschoss)
13:00–14:30 Uhr – Mittagspause
Wasserkongress kompakt – Landwirtschaft und Wasserschutz
Veranstalter: FiBL
Mitveranstalter: SMUL, Abteilung 4: Wasser und technischer Umweltschutz
Veranstaltungsort: SAB Leipzig, Auditorium
14:30–14:45 Uhr – Begrüßung
- Prof. Jürgen Heß (Vorstand FiBL, Uni Kassel)
- Dr. Regina Heinecke-Schmitt (SMUL, Abteilungsleiterin der Abteilung 4: Wasser und technischer Umweltschutz)
- Dr. Ulrich Meyer (Leipziger Wasserwerke)
14:45–16:15 Uhr – Praxisbeispiele: Wie Wasserschutz und Landwirtschaft Hand in Hand gehen
Wassergut Canitz und Leipziger Wasserwerke: Unser Vorsorgeprinzip für das Lebensmittel Nr. 1
Für den Schutz des Grundwassers in den Einzugsgebieten entschieden sich die Leipziger Wasserwerke für das Vorsorgeprinzip. Durch den wasserschutzorientierten ökologischen Landbau der Wassergut Canitz GmbH, gekoppelt mit der ganzheitlichen Förderung der gewässerschonenden Landwirtschaft, konnte eine positive Trendumkehr der Rohwassergüte erreicht werden. Aber damit nicht genug: Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft erarbeitet das Wassergut praxistaugliche Lösungen für die Tierhaltung und den Pflanzenbau.
Initiative Wasserschutz-Weizen (Unter-, Mittel-, Oberfranken, Niederbayern)
Das Wasserschutzbrot ist ein innovatives Projekt, bei dem die letzte Düngergabe bewusst weggelassen wird, um die Gewässerbelastung zu reduzieren. Durch den Anbau von ausgewählten Weizensorten in Trinkwassereinzugsgebieten und/oder wasserwirtschaftlich sensiblen Gebieten wird aktiv zum Schutz der Gewässer beigetragen. Das Projekt verbindet nachhaltige landwirtschaftliche Praxis mit regionaler Wertschöpfung und zeigt, wie Landwirtschaft und Umweltschutz erfolgreich miteinander kombiniert werden können.
Wasserschutz durch Ökolandbau beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband
Der Wasserver- und Entsorger OOWV hat als Körperschaft des öffentlichen Rechts in seiner Satzung den Grundwasserschutz als Ziel verankert. Der kommunale Verband setzt seit 1992 ein Grundwasserschutzkonzept um, das Flächenkauf, Aufforstung, Ökolandbau, kooperative Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit umfasst. Ein intensives Monitoring in Messstellen und Bodenproben zeigt die Erfolge für den Wasserschutz. Seit 2022 wird ein Förderprojekt „Blaues Land“ zum weiteren Aufbau der Verarbeitung und Vermarktung für Bioprodukte umgesetzt. Der OOWV-eigene Biohof Bakenhus unterstützt hier gleichermaßen als ökologisch wirtschaftender Betrieb sowie als Standort für Veranstaltungen und Führungen.
Stadtwerke München: Ökologischer Landbau im Mangfalltal
Seit 1992 fördern die SWM nach dem Vorsorgeprinzip den ökologischen Landbau im Einzugsgebiet der Wassergewinnung im Mangfalltal und der Schotterebene. Insgesamt umfasst die ökologisch bewirtschaftete Fläche des Förderprogramms im Mangfalltal mittlerweile rund 4.400 ha und 185 Vertragslandwirte. Die Kooperationsverträge zwischen den Stadtwerken München und den Landwirten stellen freiwillige, privatrechtliche Vereinbarungen dar.
Sächsische Landestalsperrenverwaltung: Gewässerschonende Landbewirtschaftung in Trinkwasserschutzgebieten am Beispiel der IGTS Saidenbach
16:15–16:30 Uhr – Kaffeepause
16:30–18:00 Uhr – Podiumsdiskussion: Landwirtschaft und Wasserschutz – Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft
Teilnehmende:
- Daniel Gellner (SMUL, Abteilungsleiter der Abteilung 3: Land- und Forstwirtschaft)
- Dr. Regina Heinecke-Schmitt (SMUL, Abteilungsleiterin der Abteilung 4: Wasser und technischer Umweltschutz)
- Torsten Krawczyk (DBV)
- Martin Weyand (BDEW)
- Dr. Bernhard Wagner (Leipziger Wasserwerke / Wassergut Canitz)
- Dr. Nicolas Lampkin (Thünen-Institut)

