Führungen

Führungen / Sonstiges

Mitarbeitende des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH), des Verbands der Landwirtschaftskammern (VLK), der Demonstrationsnetzwerke für Erbse/Bohne, Lupine, Soja (Demonetzwerke) und der Universität Kassel erläutern den Besuchern der Öko-Feldtage in Führungen alles rund um die Landessortenversuche zu diversen Kulturen, zu Fruchtfolgen etc.

Zudem gibt es Veranstaltungen und Posterpräsentationen zu den Themen Unternehmungsgründungen und Startups, Klimakrise, Stereotypen im landwirtschaftlichen Sektor und regenerative Landwirtschaft.

Ansprechpartnerin


Hella Hansen

Hella Hansen

Presse

E-Mail: hella.hansen(at)fibl.org
Tel.: +49 69 7137699-45

Landessortenversuche / Weitere Versuche

LLH, VLK, AG Öko FuWi und Demonetzwerke

Landessortenversuche zu Winterweizen, Triticale, Ackerbohnen, Kartoffeln und Silomais; Ergebnisse vom Öko-Versuchsbetrieb in Ober-Erlenbach; Demoparzellen mit Modellfruchtfolgen für viehhaltende und viehlose Betriebe; Stickstoff-Versorgung von Winterweizen im viehlosen Ökolandbau, Demoparzellen mit Ackerbohnen, Erbsen, Wintererbsen, Lupinen und Soja.

  • Landessortenversuche: Beginn jeweils um 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 16.00 und 17:00 Uhr, Dauer: 30 Minuten; Treffpunkt jeweils am Infostand von LLH, VLK
  • Feldführungen zu Kleegras-, Luzernegras- und Grünlandmischungen sowie zu Kurzrasenweide: jeweils täglich zur vollen Stunde ab 9:00 bis 17:00 Uhr statt. Treffpunkt V15
  • Demonetzwerke: Führungen zu Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen und Soja – täglich: 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr. Treffpunkt an den Parzellen der Demonetzwerke A4.

Fachgebiete der Universität Kassel

Demonstrationsanlagen

Verschiedene Fachgebiete des Studiengangs Ökologische Agrarwissenschaften der Universität zeigen Besuchenden ihre Arbeit, zum Beispiel diverse Demonstrationsanlagen, etwa zu Kartoffeln, mit Kompost gedüngt, Maisanbausysteme für die Biomasseerzeugung, Substrate zur Vermeidung von Nährstoffausträgen im Nahbereich von Legehennenausläufen und einen Dauerfeldversuch zu verschiedenen Betriebssystemen des ökologischen Landbaus (viehlos und viehhaltend). Am ausgehobenen Bodenprofil können Landwirt*innen sich über Bodenschutz und -qualität austauschen. (Treffpunkt Infostand Uni Kassel)

Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen

  • Regenerative Landwirtschaft: So können wir den Ökolandbau weiter entwickeln: Diskussionsforum am 3. Juli von 15 – 15:30 Uhr (Treffpunkt: Infostand Uni Kassel)
  • Stereotypen im landwirtschaftlichen Sektor: Kommunikation zwischen Ökolandwirten, konventionell wirtschaftenden Landwirten und Verbrauchern am 3.Juli von 11:00 bis 13.00 Uhr (Treffpunkt im Blauen Saal, Verwaltungsgebäude im Innenhof, Eingang vom Park)
  • Gründertreff – Unternehmensideen aus dem Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften: am 3. und 4. Juli, jeweils von 11:00 bis 11:30 Uhr (Treffpunkt: Infostand Uni Kassel)

Maschinenvorführung

Am 3. Juli um 15.45 und am 4. Juli um 11.15 Uhr wird die Universität Kassel einen Prototypen für eine Kartoffelpflanzmaschine demonstrieren, die beim Pflanzen zusätzlich Kompost in die Pflanzreihe appliziert. Die Maschine wurde im Rahmen eines EIP Projektes (Operationelle Gruppe „Rhizofrei“) in Zusammenarbeit zwischen der Agrartechnik der Universitäten Göttingen und Kassel und der Firma Grimme entwickelt. Ziel der Kompostapplikation ist die Kontrolle der Wurzeltöterkrankheit Rhizoctonia solani. Treffpunkt: V1, gegenüber Infostand Uni Kassel.


Posterpräsentationen

Zwei studentische Arbeitsgruppen der Ökologischen Agrarwissenschaften von der Universität Kassel veranschaulichen auf Postern, die auf dem Gelände verteilt sind:

  • Schwerpunkte und Besonderheiten der Staatsdomäne
    Studierende erklären Besonderheiten der Domäne Frankenhausen wie beispielsweise das Anbauverfahren von Kartoffeln und Möhren auf Dämmen, die kraftfutterfreie Milchviehfütterung, das Getreideanbausystem Weite Reihe zur Etablierung des mehrjährigen Feldfutterbaus und vieles mehr. Führungen dauern jeweils 45 Minuten und beginnen am Eingang des Innenhofes.
    3. Juli 11:00 Uhr, 4. Juli 15:00 Uhr: Betriebswirtschaft und Gebäude
    Direktvermarktung im Hofladen, Gemüseselbsternte, Gebäudeentwicklung auf der Domäne, regenerative Energien und Gebäudesanierung, Landwirtschaft als Arbeitgeber
    3. Juli 13:00 Uhr, 4. Juli 11:00 Uhr: Ackerbau und Naturschutz
    Fruchtfolge in der Ökologischen Landwirtschaft, das Anbauverfahren „Weite Reihe“, Möhren- und Kartoffelanbau auf der Domäne, Naturschutzmaßnahmen
    3. Juli 15:00 Uhr, 4.Juli 13:00 Uhr: Rinder- und Hühnerhaltung
    Die Rasse Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind, Haltung horntragender Kühe im Laufstall, kraftfutterfreie Milchviehfütterung, sommermobile Hühnerhaltung
  • Die Bedeutung der Klimakrise für die Landwirtschaft
    Ist die Kuh wirklich ein Klimakiller und was steht der Landwirtschaft im Klimawandel bevor? Das Projektteam hat sich mit diesen und weiteren Fragestellungen auseinandergesetzt und gibt in dem sogenannten „Klima-Parcours“ einen Überblick über die Bedeutung des Klimawandels für die Landwirtschaft. Aufgezeigt werden neben möglichen Anpassungsstrategien wie z.B. Agroforst und alternativen Anbautechniken auch die Einflüsse der Bodenbearbeitung auf den Klimawandel.  Die Studierenden begleiten diese und weitere Themen und stehen am 3. und 4. Juli zu folgenden Uhrzeiten zu Frage und Antwort bereit: 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr, jeweils eine Stunde. Ort: Klima-Parcours entlang des Weges vom Hof zum Stall.

Tierhaltung: Obsalim – Wie gut deckt die Fütterung den Bedarf der Herde?

4. Juli von 10:00 bis 10:45 im Rinderstall: Einführung und Demonstration der Methode. Ein französischer Tierarzt entwickelte die Obsalim-Methode, bei der durch Beurteilung von Tierverhalten und äußeren Merkmalen von Rindern darauf geschlossen wird, wie Tagesrythmus und Rationsgestaltung zu den Bedürfnissen der Rinder passen. Referentin: Mechthild Knösel, Hofgut Rengoldshausen.


Öko-Feldtagskino

Das Öko-Feldtagskino bietet kurzweilige Unterhaltung und spannende Einblicke in die ökologische Landwirtschaft. Kurzfilme stellen die ausgezeichneten Betriebe des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau vor, zudem präsentiert sich der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel mit eigenen, studentischen Kurzfilmproduktionen. Filmische Einblicke in den ökologischen Möhrenanbau der Domäne Frankenhausen und faszinierende Zeitlupenaufnahmen zum Thema Bodenschutz sind ebenfalls im Öko-Feldtagskino zu entdecken.
Das Öko-Feldtagskino befindet sich im Innenhof: in der Getreidescheune, rechtes Einfahrtstor. Zeit: An beiden Feldtagen von 9:00h-18:00 Uhr.


Bio und Vegan

Bio UND Vegan – Zusammen mehr wert?

Wie kann der Mehrwert von Bio in Kombination mit Vegan erfolgreich kommuniziert werden? Wie kann eine stärkere Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette dabei unterstützen?
3. Juli von 13:00 bis 15:30, Seminarraum des Seminarhauses im Innenhof: Diskussions- und Vernetzungstreffen im Rahmen des Projekts BioVegan.

Dazu eingeladen sind Akteur*innen der Wertschöpfungskette veganer Öko-Lebensmittel. Als Abschluss zur Diskussionsrunde wird ein Rundgang über das Gelände, mit Besuch von Ausstellern bio-veganer Branchenakteure, stattfinden.

Veganer Ökolandbau – Chancen und Herausforderungen

Wie kann der vegane Ökolandbau, der sich durch den Verzicht der Tierhaltung und der Nutzung tierischer Düngemittel auszeichnet, die Nährstoffversorgung der Kulturpflanzen, den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit sowie die Wirtschaftlichkeit des Betriebes unter einen Hut kriegen? Welche Rolle spielt dabei die Vernetzung zum Austausch von Wissen und Erfahrungen?
4. Juli, von 13.00 bis 16.00 Uhr, Blauer Raum im Verwaltungsgebäude im Innenhof: Diskussions- und Vernetzungstreffen im Rahmen des Projekts BioVegan.
Teilnehmer*innen sind Akteur*innen der praktischen Landwirtschaft. Als Abschluss wird ein Rundgang über das Gelände, mit Besuch von Ausstellern bio-veganer Akteure sowie des Dauerversuchs (Variante Betriebstyp Bio-Vegan), stattfinden.



Klimakrise – die Landwirtschaft anpassen

Was bringt uns der Klimawandel und wie können wir die Landwirtschaft nachhaltig anpassen: Workshop der Bodenseestiftung am 3. Juli von 13:00 bis 15:00 (Treffpunkt im Blauen Saal, Verwaltungsgebäude im Innenhof, Eingang vom Park).

In dem Projekt LIFE AgriAdapt wurde ein Klimawandel-Check zur Beurteilung der einzelbetrieblichen Anfälligkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels entwickelt und europaweit auf 120 landwirtschaftlichen Pilotbetrieben angewendet. Daraufhin wurden mit den Betrieben Maßnahmenpläne erarbeitet, um die Anfälligkeit zu verringern. In der Veranstaltung werden der Klimawandel-Check vorgestellt sowie bewährte nachhaltige Anpassungsmaßnahmen und der Wissenstransfer diskutiert.

We can do it! Frauen stärken – Klima wandeln

Ein Netzwerktreffen für und mit Frauen aus der Bio-Branche am 3. Juli von 12:30 bis 14:30 auf der Bühne im Park.

Nach dem erfolgreichen Treffen auf der BioFach, gibt es in Frankenhausen
die Fortsetzung! Um Anmeldungen per Mail wird gebeten. Ansprechpartnerin ist Claudia Loibl, messe@bioland.de
Für das BioFrauen-Netzwerk stehen Steffi Strotdrees, Bioland e.V., Bernadett Lex, Naturland e.V. und Michaela Weber, Demeter im Norden

Workshop „Kulturnetzwerke“

Für Praktiker*innen, Berater*innen und weitere Fachleute am 4. Juli von 11:00 bis 14:00 auf der Terrasse am BÖLN-Zelt. Der Workshop ist offen, sodass man fortlaufend hinzustoßen und ggf. auch wieder gehen kann.

Der BÖLW organisiert einen offenen Workshop für alle, die im Acker-, Gemüse- und Kartoffelbau zuhause sind und Sorgen, Fragen, Herausforderungen, Anregungen und Erkenntnisse rund um den Schutz dieser Kulturen im Ökolandbau teilen wollen.



Weitere Fachthemen Kompost und DSN-Züchtertagung

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Forum Kompost

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DSN Züchtertagung

Weitere Fachthemen Kompost und DSN-Züchtertagung

In der Komposthalle geht es am 3. Juli um das Thema Kompostierung von Festmist und Kleegras. Am 4. Juli erörtern Expert*innen aus Landwirtschaft und Kompostwirtschaft das Für und Wider für den Einsatz von Biogut- und Grüngutkomposten. Praktiker*innen berichten über ihre Erfahrungen. Zudem wird eine neue Studie aus dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Potenzial von Biogut- und Grüngutkomposten auf Ökobetrieben präsentiert. An beiden Tagen demonstrieren Hersteller ihre Maschinen rund um die Kompostierung.
Am 3. Juli findet im und am Jungviehstall die Züchtertagung zum Deutschen Schwarzbunten Niederungsrind statt, eine gefährdete Nutztierrasse, die auf der Domäne gehalten wird.

Ansprechpartnerin


Hella Hansen

Hella Hansen

Presse

E-Mail: hella.hansen(at)fibl.org
Tel.: +49 69 7137699-45

UhrzeitZüchtertagung
Kompost Uhrzeit
10:00Begrüßung am Stall
Eröffnung durch Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
10:00
10:1520 Jahre DSN Herde Domäne Frankenhausen
Vorstellung der Kuhfamilien/3 Klassen (jung, mittel, alt), Gesamtsiegerin „Wahl zur Miss DFH“
Richter: Uwe Allers, Gerber van Vliet
10:15
10:3010:30
10:4510:45
11:0011:00
11:1511:15
11:3011:30
11:4511:45
12:00Grußworte zum 30 jährigen Vereinsjubiläum, Ehrungen
Priska Hinz, Hessische Staatsministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz(angefragt), Dr. Christian Krutzinna, Betriebsleiter Domäne Frankenhausen
12:00
12:1512:15
12:3012:30
12:4512:45
13:00Vorstellung DSN- Biomilchviehbetrieb
Johannes Gruben Nortmoor, DSN –Züchter und Vereinsmitglied, Umstellung von Holstein Friesian zu DSN
Moderation: Mathias Vogt
13:00
13:1513:15
13:30Vortrag, Einführung in das Triple aAa System
Marc Cranshof, Triple aAa Analyst
Moderation: Mathias Vogt
Landwirtschaftliche Kompostierung
Die Kompostierung auf dem landwirtschaftlichen Betrieb erfährt eine Renaissance. Ergebnisse aus laufenden und vergangenen Forschungs-Projekten zur Kompostierung, Fragen der Prozessführung bei der Kompostierung von Festmist und Kleegras sowie die Demonstration angepasster Technik für den landwirtschaftlichen Betrieb stehen im Mittelpunkt
Dr. Christian Bruns (Universität Kassel), Aurel Lübke (Compost Systems)
13:30
13:4513:45
14:00Vorführungen – Praktische Übung am Tier
14:00
14:1514:15
14:30Demonstration traktorgezogener Umsetzer
Firma Compost Systems
14:30
14:4514:45
15:00Demonstration selbstfahrender Umsetzer, Siebtrommel
Firma Eggersmann
15:00
15:1515:15
15:3015:30
15:45Vorführung einer Kartoffelpflanzmaschine (Prototyp)
Die Maschine appliziert beim Pflanzen zusätzlich Kompost in die Pflanzreihe. Sie wurde im Rahmen eines EIP Projektes in Zusammenarbeit zwischen der Agrartechnik der Universitäten Göttingen und Kassel und der Firma Grimme entwickelt. Ziel der Kompostapplikation ist die Kontrolle der Wurzeltöterkrankheit Rhizoctonia solani.
Treffpunkt: V1, gegenüber Infostand Uni Kassel
15:45
UhrzeitKompost
10:00Demonstration traktorgezogener Umsetzer
Firma Compost Systems
10:15
10:30Demonstration selbstfahrender Umsetzer, Siebtrommel
Firma Eggersmann
10:45
11:00Vorführung einer Kartoffelpflanzmaschine (Prototyp)
Die Maschine appliziert beim Pflanzen zusätzlich Kompost in die Pflanzreihe. Sie wurde im Rahmen eines EIP Projektes in Zusammenarbeit zwischen der Agrartechnik der Universitäten Göttingen und Kassel und der Firma Grimme entwickelt. Ziel der Kompostapplikation ist die Kontrolle der Wurzeltöterkrankheit Rhizoctonia solani.
Treffpunkt: V1, gegenüber Infostand Uni Kassel
11:15
11:30
11:45
12:00
12:15
12:30
12:45
13:00
13:15
13:30
13:45
14:00Biogutkomposte im Ökolandbau – Chancen und Perspektiven
Impulsbeiträge aus der Kompostwirtschaft, aus der Praxis des Ökolandbaus, und von Kompostanlagenbetreibern zur Anwendung von Biogut-Komposten im ökologischen Landbau und Präsentation der Studie zum Potenzial von Biogut-Komposten im Ökolandbau in Hessen
Dr. Felix Richter (Witzenhausen-Institut); Helmut Strauß (Regionalgütegemeinschaft Kompost Südwest); Ralf Gottschall, (Ing.-Büro Sekundärrohstoffe und Abfallwirtschaft); Karin Luyten-Naujoks (Bundesgütegemeinschaft Kompost); Dr. Christian Bruns (Universität Kassel); Sven Bratek, (Kompostanlage Cyriaxweimar); Felix Hoffarth, (Naturland Hof Eselsmühle)
Moderation: Michael Schneider, Verband Humus und Erdenwirtschaft
14:15
14:30
14:45
15:00
15:15
15:30

Innovationen

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Innovationen

Spannende Beispiele für Innovationen und neue Antriebstechnologien

Das Thema Innovationen spielt auf den Öko-Feldtagen eine wichtige Rolle, um Trends auszuloten und zu zeigen. Die Neuheiten unserer Innovationsschau stehen sowohl für neue Erfindungen im technischen Bereich wie auch für neue Systemansätze und umfassen auch neue Antriebstechnologien, allen voran der Elektroantrieb.

Ansprechpartner


Dr. Uli Zerger

Dr. Uli Zerger

Maschinenvorführungen

E-Mail: zerger(at)soel.de
Tel.: +49 63 2298970-223

Innovationen

 ProduktnameHersteller/
Entwickler
BeschreibungEinsatzSt.
Sensorsystem Bienengesundheit Universität KasselDas Überwachungssystem wurde zur Managementunterstützung der Bienengesundheit und der Bienenproduktivität entwickelt. Das System besteht aus mehreren Überwachungseinheiten für die Datenerhebung sowie einer Kontrolleinheit für die mobile Stromversorgung. Jede Überwachungseinheit besteht aus einem Minicomputer und mehreren Sensoren, die in bestimmten Zeitintervallen Parameter des Bienenvolkes und der Umgebung aufzeichnen (z.B. Gewicht des Bienenvolkes, Temperatur und Luftfeuchte außerhalb und im Bienenstand sowie Geräusche). Die Daten werden auf einen Server übertragen und dort analysiert, um dem Imker Informationen über seine Bienenvölker auf sein Smartphone zu senden. Bienenhaltung, BienenmanagmentI1
Cubert FireFly S185 Universität Kassel / FG Grünlandwissenschaft und Nachwachsende RohstoffeDrohnen-gebundene Hyperspektralkamera zur flächendeckenden Beurteilung von Ertrag und Qualität von landwirtschaftlichen Flächen. Die bildgebende Hyperspektralkamera erfasst mit in einem Fenster von 50 x 50 Pixel die Spektrale Reflektion von Oberflächen in 124 Kanälen im Bereich von 450 bis 950 nm. Durch die simultane Erfassung der Reflektion der Oberfläche im sichtbaren und nahinfraroten Bereich ist es möglich, Ertrag (Frisch- und Trockenmasse) und Qualität (Fasergehalt, N-Gehalt) in diversen Pflanzenbeständen (Grünland und Ackerland) zu erfassen.Ertrags- und Qualitätserfassung von Pflanzen-beständenI2
Viermann Sv-15MViermann Maschinen GmbHUnterflurbewässerung ist unkompliziert, ressourcenschonend und fördert einen einheitlichen Aufwuchs. Die Firma Viermann bietet mit dem SV-15M eine produktive und leicht handhabbare Technik zur Installation der Schläuche an. Gerade beim Einsatz in empfindlichen Kulturen oder in kleinteilig strukturierten Räumen spielt der SV-15M seine Stärken aus.Bewässerung von Gemüseflächen; RasenflächenI3
MöhrenhackmaschineDittec GmbHDie Hackmaschine wurde für das Hacken von Unkräutern in Dammkulturen entwickelt. Mit rotierenden Schneidscheiben wird der Damm abgeschält. Für eine exakte Höhenführung und eine damit verbundene optimale Unkrautbeseitigung bietet die Hacke vorne Stützräder, sowie Dammformbleche zur Seitenführung hinten. Hinter den Abschälscheiben können verschiedene Werkzeuge für die gegebenen Boden - und Bewuchsbedingungen verwendet werden.Hacken bei DammkulturenI4
SoilXplorerAGXTEND / CNHDer SoilXplorer sammelt als autonomes Bodenleitfähigkeits-Messsystem Bodendaten, wie Textur, relativer Wassergehalt und Verdichtung, die zur Optimierung des Bodenmanagements verwendet werden können. Der SoilXplorer kann in Echtzeit die Arbeitstiefe der Bodenbearbeitung steuern und die Aussaatmenge einstellen. In Verbindung mit einem GPS-Empfänger kann das System Bodenheterogenitäten im Feld in vier unterschiedlichen Bodentiefen erfassen und kartieren.mobile BodendiagnostikI5
Grimme TerraProtect GRIMME Landmaschinenfabrik
Der Grimme TerraProtect erzeugt Querdämme zwischen den Kartoffeldämmen, die die Erosionsgefahr verringern sowie gleichzeitig die Wasseraufnahmefähigkeit (Infiltrationsrate) fördern. Lockerungszinken vor den Häufelscharen erhöhen zusätzlich die Wasseraufnahmefähigkeit. Ein weiteres Merkmal ist die intelligente Steuerung, die die Querdämme in Abhängigkeit zur Fahrgeschwindigkeit regelt. Integriert sind zudem eine Einzelreihenschaltung sowie eine Fahrgassenschaltung.QuerdammhäuflerI6
Reggio SchnittgerätGebr. Schmidt Landtechnik Werksvertretungen / BMV Costruzioni MeccanicheDieser Zwiewuchsschneider kann in allen Feldkulturen zum Schröpfen eingesetzt werden kann. Die Maschine ist mit 40 cm langen rotierenden Messern bestückt, die einen Überschnitt von 1,5 cm ausweisen; die Messer werden hydraulisch angetrieben. Der Mittelbalken ist mit 6 rotierenden Messern ausgestattet (ca. 2,30 m Arbeitsbreite; Traktorspur überdeckend). Erweitert wird der Mäher mit verschieden langen klappbaren Seitenbalken. Die Arbeitsbreite beträgt 9 m; der Anbau erfolgt über einen Front-Dreipunktanbaurahmen mit hydraulischer Höhenverstellung.Schröpfschnitt; ZwiewuchsmäherI7
RotapullTechnische Universität DresdenDas Rotapull-Prinzip wurde zur flexiblen Bodenbearbeitung entwickelt, die an verschiedene Boden- oder Bewuchsbedingungen angepasst werden kann. Die Entwickler haben mit der Rotapull-Bodenbearbeitungsmaschine ein neues Wirkprinzip geschaffen, das einfachen Aufbau, hohe Arbeitsintensität und flexible Anpassung an unterschiedliche Bedingungen vereint. Rotapull kombiniert gezogene Scharwerkzeuge mit einem Werkzeugrotor. Damit wird eine tiefere Bodenlockerung mit einer steuerbaren Bearbeitung des Saatbettes erreicht.Boden­bearbeitung; Stoppel­bearbeitungI8
Pflug-Mulch-VerfahrenTechnische Universität DresdenDie Maschinenkombination (Pflug-Mulch-System) verknüpft die ackerbaulichen Vorzüge des Pflügens mit wesentlichen Vorteilen einer Mulchsaat. Die beiden erforderlichen Arbeitsgänge Mulchen und Pflügen erfolgen dabei in einer Feldüberfahrt (Frontmulcher-Traktor-Pflug-Kombination). Die aufgewachsenen Gründüngungspflanzen oder Ernterückstände werden direkt beim Pflügen auf die soeben gepflügte Fläche aufgebracht. Der spezielle Frontanbau–Wurf–Verteilmulcher schlegelt das organische Material im Traktorfrontbereich vor der Überfahrt ab und verteilt es auf der nebenliegenden gepflügten Fläche.Bodenumbruch mit AufwuchsI9
RollspurlockererUniversität HalleDer Roll-Spurlockerer wurde entwickelt, um Wassererosion in Hackkulturen möglichst zu vermeiden. Er ist ein technisches Zusatzaggregat für Hackmaschinen, das mit grabegabelartigen Zinken arbeitet, die im Abstand von etwa 25 cm Vertiefungen im Boden ausstechen. So wird die Bodenoberfläche gelockert und vergrößert: das Regenwasser fließt langsamer ab. Der Roll-Spurlockerer wurde auf Praxisflächen erprobt; sein Potenzial zur Verminderung der Erosion konnte bestätigt werden.
ReihenhackeI10
Chopstar-HybridEinböckDie Tellerhacke ist für das Hacken von Unkräutern in Mulchbeständen entwickelt worden. An den Hackkörpern sitzen flache Scheiben, die sich frei drehen können. Diese Teller schneiden knapp unter der Oberfläche durch den Boden und kappen die Wurzeln der Unkräuter knapp unter der Oberfläche bzw. unter der Mulchschicht. Vor den Tellern befinden sich Spurkranzräder, die Boden und Mulchschicht einschneiden und einen verstopfungsfreien Lauf der Teller garantieren. Die Maschine kann auch mit automatischer Kameralenkung kombiniert werden.Hackkulturen, Sonderkulturen, Gemüsebau, Kulturen mit viel BlattmasseI11
Chopstar Twin HackgerätEinböckDas Chopstar-Twin Hackgerät wurde für das exakte Hacken über der Reihe entwickelt. Das Hackparallelogramm arbeitet hier nicht klassisch zwischen den Reihen, sondern ist direkt über der Reihe angeordnet. Dadurch kann ein sehr schmales Hackband realisiert werden, das die Möglichkeit bietet junge Bestände sehr früh und zugleich eng zu hacken. Dies wird durch im Winkel verstellbare Hohlscheiben in Kombination mit nachfolgenden Winkelmessern erreicht; zwei eng an der Pflanzenreihe laufende Farmflexräder ermöglichen eine exakte Arbeitstiefe der Hackelemente.Hackkulturen, Sonderkulturen, GemüsebauI12
SichelhackeDieter Leibing Maschinenbau & BiohofDie Leibing-Hacke, die im Frontanbau gefahren wird, enthält im Gegensatz zu herkömmlichen Hackmaschinen lediglich ein Gelenk pro Schar; die Tiefenführung erfolgt über eine vorgelagerte Gleitkufe. Durch ein geschraubtes Lochraster lassen sich die Hackschare in Arbeitstiefe und Neigung verstellen. Dadurch lässt sich die Schüttwirkung der Schare regulieren. Die Bodenanpressung erfolgt über Teleskopgasfedern. In der hydraulischen Variante mit verstellbarem Schardruck ist eine Einzelschar- oder Teilbreiten- Aushebung möglich.Universalhacke für ReihenkulturenI13
Unkrautroboter AnatisPool / CarréDieser prozessgekoppelte Agrarroboter pflegt vollkommen selbsttätig die Anbauflächen. Er kann nicht nur Unkräuter beseitigen, sondern auch diverse Parameter wie Unkrautdruck, Dichte, Reifegrad oder Feuchtigkeit erfassen. Diese Werte können dem Landwirt bei pflanzenbaulichen Entscheidungen helfen. Der Roboter, der mittels Elektromotor angetrieben wird, bewegt sich mit einem System, das GPS-Führung, Kamera und Laser beinhaltet, fort. Mit Smartphone oder Tablet kann der Landwirt den Unkrautroboter überwachen.Gemüse- und SonderkulturenI14
Großroboter DinoKULT / Naio TechnologiesNaio Technologies arbeitet derzeit an einem Unkrautroboter für große Gemüsebeete. Der Großroboter ist mit GPS und Kamerasteuerung ausgestattet und kann so auf die Kultur/ den Reihenabstand skaliert werden. Die Breite der Beete beträgt 1,50 m bis 1,80 m. Seine Werkzeuge wie Hacke und Striegel sind flexibel wechselbar und können so an die Kulturen angepasst werden. Ziel ist es, den Jät-Roboter auch für andere Aufgaben, wie Säen und Düngen auszustatten. Derzeit ist der er noch im Prototypstadium.Gemüse- und SonderkulturenI15, B2a
Mulch-Pflanz-MaschineLive2giveMit der neu entwickelten MulchTec - Pflanztechnik ist es möglich, Gemüsejungpflanzen maschinell in eine geschlossene Mulchdecke zu pflanzen. Die Mulchschicht wird durch ein Schneidwerk aufgeschnitten, danach folgt das Pflanzschar, die Pflanzen werden in die Erde gesetzt und die Mulchdecke durch die Andruckrollen wieder geschlossen. Eine integrierte Unterfußdüngung gewährleistet eine Anschubdüngung für die Zeit, in der die Mulchschicht selbst noch keine Nährstoffe mineralisiert.
Gemüsepflanzung unter MulchdeckeI16, A27

Alternative Antriebstechnologien

 ProduktnameHersteller/
Entwickler
BeschreibungEinsatzSt.
Batterie Hybrid-Aggregate / mobile StromspeicherPolymaBei dem Polyma-Stromerzeuger handelt es sich ein Batterie Hybrid-Aggregat, das als mobiler Stromspeicher unabhängig vom Stromnetz (z.B. im Außenbereich) verwendet wird. Mit bis zu 176 kWh und 100 kW Leistung kann dieser Li-Ionen Stromspeicher größere Arbeitsspitzen über lange Zeit abfangen. Innovative Optionen, wie einem 400 A DC-Ausgang oder der integrierte Range Extender (Gas oder Benzin), ermöglichen den Einsatz für alle Eventualitäten.Universaleinsatz im AußengeländeH1
1160 eHoftracWeidemannDer 1160 eHoftrac verbindet gewohnte Nutzungseigenschaften des Hoftracs mit einem emissionsfreien und leisem Elektroantrieb. Merkmale sind: Kompakte und robuste Bauweise, niedriger Schwerpunkt, geringer Wenderadius, kraftvolle Leistung und eine Vielzahl verschiedenster Anbauwerkzeuge. Eine Blei-Säure-Batterie treibt die zwei getrennten Elektromotoren an: einer für den Fahrantrieb und einer für den Antrieb der Arbeitshydraulik. Dadurch wird der Energieverbrauch minimiert. Die Batterieleistung reicht etwa für 3 bis 4 Arbeitsstunden, der Ladevorgang dauert 6 Stunden.Hof- und StallarbeitenH2
SILOKING TruckLine 4.0 Compact 8SilokingDies ist das erste Gerät in dieser Größenklasse mit einen 100 % elektrisch angetriebenen, selbstfahrenden Futtermischwagen mit Fremdbeladung. Mit einem Behältervolumen von 8 m³ dient die Maschine zum Mischen, Transportieren und Ausdosieren von Futter. Eine Akkuladung reicht für drei Mischungen für bis zu 100 Milchkühe plus Nachzucht. Eine optionale Heavy-Duty-Batterie ermöglicht bis zu 5 Mischzyklen am Tag. Durch die Kopplung an die Hofinnenwirtschaft ist eine Anbindung von erneuerbaren Energien besonders effizient.Tierhaltung; TierfütterungH3
Jäteflieger und Ernteflieger (Solar Weeder) WetechBei dem Jäte- und Ernteflieger handelt es sich um eine selbstfahrende Arbeitsmaschine, die sich mit Hilfe von Photovoltaik fortbewegt. Sie eignet sich für Jäte- und Ernteprozesse unterschiedlicher Gemüsekulturen. Mit Hilfe einer Photovoltaikanlage wird die notwendige Bewegungsenergie erzeugt. Hochleistungsakkumulatoren speichern die Energie aus den Photovoltaikmodulen und betreiben gleichzeitig den Antriebsmotor der Maschine. Um die Akkumulatoren optimal zu nutzen, werden sie mit Hilfe eines Ladereglers geladen.Gemüsebau, SonderkulturenH4
KL25.5e RadladerKramer-Werke GmbHBei dem Kramer KL25.5e handelt es sich um einen vollelektrischen Radlader an. Der emissionsfreie Einsatz ermöglicht ein komfortables und schonendes Arbeiten in Stallungen und Produktionshallen sowie in Gewächshäusern. Im KL25.5e wurden zwei Elektromotoren verbaut: Einer steuert die Fahrfunktionen, der andere die Hydraulikfunktionen. Die Elektromotoren werden von Blei-Säure-Akkus gespeist, wie sie auch bei Gabelstaplern eingesetzt werden. Mit einer Akkuladung kann bis zu fünf Stunden am Stück gearbeitet werden.Hof- und StallarbeitenH5
MultiToolTrac Type ENSMultiToolTrac BVDer MultiToolTrac ist ein elektrisch angetriebener Traktor, der in den Niederlanden von Landwirten entwickelt wurde. Merkmale sind eine variable Einstellung der Spurweite, langer Radstand, drei Anbaupositionen (Front-, Zwischenachs- und Heckanbau) sowie eine Allradlenkung und Allradantriebung. Im Zwischenachs-Bereich hat der Fahrer einen sehr guten Blick auf seine Arbeit. Die variable Spurweiteneinstellung (Straße: 2,25m; Feld: 3,20m) erfolgt auf Knopfdruck und ermöglicht ein Beetanbausystem mit festen Fahrgassen (CTF).Ackerbau, Gemüsebau, Sonderkulturen
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Fach-Foren Tier und Pflanze

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BÖLN-Forum

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LLH-Forum Stallgespräche

Fach-Foren Tier und Pflanze

Das LLH-Forum Stallgespräche bietet den Landwirt*innen die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen der Tierhaltung zu informieren und auszutauschen. Das BÖLN-Forum beleuchtet das pflanzenbauliche Spektrum. Landwirt*innen erfahren hier aktuelle Ergebnisse aus der Forschung und können sich zum Thema Umstellung informieren.

Ansprechpartner


Boris Liebl

Boris Liebl

Fachforen

E-Mail: boris.liebl(at)fibl.org
Tel.: +49 69 7137699-74

UhrzeitLLH-Forum Stallgespräche BÖLN-Forum Uhrzeit
10:00Tierwohl sichern in der Öko-Geflügelhaltung – Warum und wie?
Gesetzliche Vorgaben, Kontrolle und freiwillige Maßnahmen
Dr. Christiane Keppler (LLH)
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10:3010:30
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11:00Kupierverzicht bei Schafen: Ist dies in der Praxis möglich?
Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis
Martin Steffens (LLH), Dirk Rösener (Landwirt)
Öko-Landwirt*in werden: Infoveranstaltung zur Umstellung
Was hängt alles dran, wenn konventionelle Betriebe auf Öko umstellen wollen? Berater*innen beantworten alle Fragen.
Podium: Dr. Karl Kempkens (Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) mit Berater*innen der Anbauverbände: Hans Schiefereder (Biokreis Erzeugerring Bayern),
Jan Gröner (Bioland), Simone Witzel (Biopark), Eberhard Gapp (Demeter-Beratung), Ulf Müller (Gäa), Harmen Gehrke (Naturland Beratung), Stefanie Krieger (Verbund Ökohöfe), und Inken Daase (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung)

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11:3011:30
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12:00Systemische Analyse des Wertschöpfungs-Potentials heimischer Proteinträger in der ökologischen Schweine- und Geflügelhaltung
Herausforderungen und Chancen erkennen und betriebsindividuell angehen. Strategien für eine bedarfsgerechte und ökonomisch sinnvolle Umsetzung der 100% Biofütterung
Leonie Blume (Universität Kassel)
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12:30Innovativ & umweltfreundlich: Wie Forschung für den Öko-Landbau Wege in eine zukunftsfähige Landwirtschaft bahnt
Wohin geht die Reise der Forschung für die Ökologische Landwirtschaft? Das diskutieren auf der offiziellen Eröffnungsveranstaltung des Forums Vertretende aus Politik, Projektförderung, Wissenschaft und aus der Praxis.
Moderation: Dr. Ludger Schulze-Pals (top agrar), Impulsvortrag: Dr. Jürn Sanders (Thünen-Institut)
Podium: Dr. Rainer Gießübel (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft), Dr. Hanns-Christoph Eiden (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung), Prof. Dr. Anna Häring (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Dr. Alexander Gerber (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft), Ursula Tigges (Tiggeshof)
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13:00Podiumsdiskussion: Kuh-Kalb-Kontakt in der praktischen Milchviehhaltung – Wie kann das gehen?
Erkenntnisse und Erfahrungen zur mutter- und ammengebundene Kälberaufzucht
Dr. Silvia Ivemeyer (Universität Kassel), Dr. Katharina Zipp (Universität Kassel), Hubert Blank (Landwirt, Neueinsteiger), Mechthild Knösel (Landwirtin Hofgut Rengoldshausen), Dr. Kerstin Barth (Thünen-Institut), Dr. Claudia Schneider (FiBL Schweiz)
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14:00Wetterextreme besser überstehen: Ansätze aus dem Öko-Pflanzenbau
Dürrejahre häufen sich. Wie können Boden und Pflanze regenarme Zeiten besser überstehen und ist Bewässerung ein Allheilmittel?
Moderation: Ralf Mack (Bioland), Podium: Dr. Miriam Athmann (Universität Bonn), Dr. Daniel Neuhoff (Universität Bonn), Dr. Carl Vollenweider (Dottenfelderhof)
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14:30Maßnahmen zur Verbesserung der Einstreuqualität im Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz Trockene und strukturierte Einstreu für mehr Tierwohl
Lena Jakobi (LLH), Christian Petersen (Landwirt)
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15:00Liebe auf den zweiten Blick: Wie Erbse, Lupine & Co das Feld bereichern
Leguminosen werten Futterrationen auf und machen Böden fruchtbar. Es wird berichtet, wie Erbse, Bohne, Soja und Lupine gut gedeihen.
Moderation: Ulrich Quendt (Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen), Podium: Irene Jacob (Naturland Beratung), Dr. Moritz Reckling (Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung) und Dr. Harald Schmidt (Stiftung Ökologie & Landbau)
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15:30Gruppenhaltung ferkelführender Sauen
Erfahrungsbericht: Chancen und Risiken aus Sicht eines Praxisbetriebes
Robert Brandau (LLH), Martin Mohr (Landwirt)
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16:00Chancen für neue Bio-Erzeugnisse: Türen öffnen mit innovativen Ideen für Vermarktung und Finanzierung
Wie können Bio-Betriebe ihre Produkte noch besser an die Kund*innen bringen und neue Technik ohne Bankkredit finanzieren? Spannende Lösungen erwarten Sie!
Moderation: Anne Baumann (Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller, Podium: Antje Virkus (Rinklin Naturkost), Joel Siegel (Naturgut Hörnle), Simone Sterly (Institut für Ländliche Strukturforschung) und Michael Böhm (ECOZEPT)
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16:30BREAKING NEWS: Ferkelkastration: Die Zeit läuft
Ergebnisse aus dem Projekt "Praxistauglichkeit der Inhalations- und Injektionsnarkose"
Dr. Christian Lambertz (FiBL), Mareike Albert (LLH), Dr. Alexandra Riethmöller (SVLFG), Dr. Joseph Kühling, Prof. Gerald Reiner (Universität Gießen), Sven Häuser (DLG), Harald Nutt (Landwirt, Projektbetrieb)
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UhrzeitLLH-Forum Stallgespräche BÖLN-Forum Uhrzeit
9:30Gut versorgt: Heimische Proteine für Kuh, Schwein und Huhn
Hiesige Eiweißpflanzen als Ersatz für Futterimporte? Forschende berichten, wie Tierhalter*innen diese Kulturen auf Acker, Weide und in Futterrationen integrieren können.
Moderation: Dr. Christopher Brock (Demeter-Forschungsring)
Podium: Dr. Lisa Baldinger (Thünen-Institut), Prof. Dr. Uta Dickhöfer (Universität Hohenheim) und Dr. Herwart Böhm (Thünen-Institut)
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10:00Tierindividuelle Energiesalden von Milchkühen auf Praxisbetrieben
Inwiefern deutet ein negativer Energiesaldo auf erhöhte Krankheitsrisiken hin?
Eva-Marie Schwabenbauer (Universität Kassel)
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10:1510:15
10:30Praxis forscht: Netzwerke für Landwirt*innen! Was bringt es?
Öko-Forschung passiert am besten da, wo sie später helfen soll: auf den Höfen. Die Podiumsteilnehmer*innen berichten, was es heißt forschende/r Landwirt*in zu sein.
Moderation: Dr. Babett Jánszky (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft)
Podium: Leonie Höber (Bioland), Dr. Jan Brinkmann (Thünen-Institut), Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen (Technische Universität München), Gyso von Bonin (Gut Körtlinghausen)
10:30
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11:00Podiumsdiskussion: Hat die Weidetierhaltung noch Zukunft
Diskussion über Weidetierhaltung trotz großer Beutegreifer
Arnd Ritter (LLH), Hubertus Dissen (Schäfer, VDL), Peter Blanché (Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.), Klaus-Ulrich Battefeld (HMUKLV)
11:00
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11:30Klima, Umwelt und Artenvielfalt – mit Öko schützen?!
Was leistet der Ökolandbau im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft für die Gesundheit unseres Planeten? Ergebnisse einer aktuellen Meta-Studie geben umfassende Antworten.
Podium: Prof. Jürgen Heß (Universität Kassel) mit Dr. Philipp Weckenbrock (Universität Gießen), Dr. Karin Stein-Bachinger (Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung), Dr. Klaus Wiesinger (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft), Prof. Kurt-Jürgen Hülsbergen (Technische Universität München), Dr. Rüdiger Jung (Universität Göttingen), Dr. Jan Brinkmann (Thünen-Institut)
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12:30Haltung von Legehennen: Weniger Arbeit für mehr Tierwohl
Praxiserfahrungen aus dem MuD-Tierschutz Netzwerk ‚Einsatz von Automatisierungstechniken zur Verbesserung tierschutzrelevanter Haltungsbedingungen bei Legehennen‘
Lena Jakobi (LLH)
Öko-Landwirt*in werden: Infoveranstaltung zur Umstellung.
Was hängt alles dran, wenn konventionelle Betriebe auf Öko umstellen wollen? Berater*innen beantworten alle Fragen.
Podium: Dr. Ute Williges, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen mit Berater*innen der Anbauverbände: Hans Schiefereder (Biokreis Erzeugerring Bayern), Jan Gröner (Bioland), Simone Witzel (Biopark), Raphael Hartmann (Demeter Erzeugerring), Ulf Müller (Gäa), Harmen Gehrke (Naturland Beratung), Stefanie Kunz (Verbund Ökohöfe), Inken Daase (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung)
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13:30Der Ringelschwanz bleibt ganz!
Maßnahmen zur erfolgreichen Haltung unkupierter Schweine unter Berücksichtigung der Automatisierungstechniken
Nadja Böck, Dr. Katharina Mees (LLH), Reinhard Brunner (Landwirt)
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14:00Bio boomt - doch wie geht es dem Nachwuchs?
Es braucht junge Profis auf Öko-Höfen, in Bio-Bäckereien und -läden. Plus genug Bildungsangebote. Das Panel berichtet, was bundesweit für den Nachwuchs getan wird.
Moderation: Prof. Dr. Anna Häring (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Podium: Anna Rechenberger (Sarah Wiener Stiftung), Jörg John (Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen) und Maike Schmoch (Traineeprogramm)
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14:30Wenn der Schlachter zum Rind kommt – Vermeiden von Lebendtiertransporten
Neue Lösungen teilmobiler Schlachtsysteme: Vortrag mit anschließender Demonstration
Dr. Andrea Fink-Keßler (BAR), Hans-Jürgen Müller (BAR)
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15:00Umgang mit kranken und verletzten Rindern
Nottötung im landwirtschaftlichen Betrieb
Dr. Hans-Joachim Herrmann (LLH)
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt - Pflanzen schützen auf natürliche Weise.
Pflanzen ökologisch gesund erhalten – das treibt Praxis und Forschung um. Expert*innen stellen Erkenntnisse und vorbeugende Maßnahmen für Acker- und Gemüsebau vor.
Moderation: Dr. Helmut Saucke (Universität Kassel), Podium: Vera Kühlmann (Landwirtschaftskammer Niedersachsen), Wilfried Dreyer (Naturland) und Prof. Dr. Stefan Kühne (Julius Kühn-Institut)
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16:00Ein Überblick über die mobile Legehennenhaltung in Hessen
Aktuelle Beratungshinweise
Inga Garrelfs (LLH)
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17:00Werkzeugkasten für die Haltung horntragender Milchkühe im Laufstall
Dr. Julia Johns (Universität Kassel)
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Maschinenvorführung

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Maschinenvorführung

Maschinenvorführungen


Über 50 Maschinenvorführungen bilden wieder einen Höhepunkt der Öko-Feldtage. Die Besucher*innen können 18 Hacken, diverse Striegel, kamera- und satellitengesteuerte Geräte, Grubber, Eggen, Schwader und Mähmaschinen in der praktischen Anwendung erleben. Die Organisation und Durchführung der Maschinenvorführungen erfolgt in Kooperation mit der DLG.

Das Programm ist am 3. und 4. Juli identisch.

Ansprechpartner


Dr. Uli Zerger

Dr. Uli Zerger

Maschinenvorführungen

E-Mail: zerger(at)soel.de
Tel.: +49 63 2298970-223

UhrzeitMaschineGerätetypHersteller/Vertrieb
10:00Ecomat 7-ScharSchälpflugKverneland
Juwel (5-Schar)DrehpflugLEMKEN GmbH & Co. KG
Cayros 4-ScharDrehpflugAmazone
Pflug-Mulch-SystemPflug-Mulch-System (Innovation)TU Dresden
10:25Vibrocat HGGrubber mit VibrozinkenEuM Agrotec
Terrano 3 FXAllroundgrubberHORSCH Maschinen GmbH
Grubber CU 1300AllroundgrubberKubota
Grubber TG500PräzisionsgrubberTreffler Maschinenbau GmbH & Co.KG
Exaktgrubber Vario 480AllroundgrubberKöckerling
Öko-GrubberAllroundgrubberKnoche
Cruiser 5 XLFlachgrubberHORSCH Maschinen GmbH
AllStar 601 Profi Großfederzinkenegge GE 601SAPHIR Maschinenbau GmbH
RotapullRotorgrubber (Innovation)TU Dresden
11:10Kurzscheibenegge RubinKurzscheibeneggeLEMKEN GmbH & Co. KG
Kreiselegge Moremi Kronos 3000KreiseleggeProfiagrartechnik
FräseFräseBreviglieri / von Pflug & Maurer
Queckenkiller KKBVS400SGQueckenkillerCMN maskintec A/S
11:45Vicon Extra 732 RHeckscheibenmähwerkKverneland/Vicon
Frontschmetterling 800 FDoppelmessermähwerkBB-Umwelttechnik
ELHO Delta 9000 RollerFront-SchmetterlingsmähwerkELHO
12:00Mittelschwader RA2072MittelschwaderKubota
Frontschwader 300FFrontschwaderBB-Umwelttechnik
ELHO V-Twin 750KammschwaderELHO
Bandschwader MergeMaxx 950BandschwaderKuhn
12:20Raven CR12 mit RS1 Lenkung (auf Möhrenfläche V20)RTK-LenksystemRaven / SBG
12:30Pause
13:30Aerostar-Exact 600 ExactstriegelUniversalstriegelEinböck GmbH & Co.KG
StriegelUniversalstriegelThomas Hatzenbichler agro-Technik GmbH
MultifunktionsstriegelUniversalstriegelWallner
Striegel TS300VariostriegelTreffler Maschinenbau GmbH & Co.KG
Variostriegel VS 900 M1VariostriegelAPV
Rotarystar 600 RotorhackeRotationsstriegelEinböck GmbH & Co.KG
Sternrollhacke RotanetSternrollhackeCarré / Pool Agri Import
Flex-Weeder FW600STUniversalstriegelCMN maskintec A/S
14:15Hackmaschine Gelio - ExactHackmaschineAgro-Kraft
Rübenhacke 12 reihigHackmaschineKULT
Hacke mit KameraHackmaschineThomas Hatzenbichler agro-Technik GmbH
Hackmaschine KHR/M AV5HackmaschineMaschinenfabrik Schmotzer GmbH
Chopstar+Row-Guard 500HackmaschineEinböck GmbH & Co.KG
Kamerahacke EconetHackmaschineCarré / Pool Agri Import
Hackmaschine mit SechsteuerungHackmaschineKULT
Präzisionshackgerät TH300HackmaschineTreffler Maschinenbau GmbH & Co.KG
Hackmaschine HackmaschineMonosem / von Pflug/Maurer
Garford InTerRow WeederHackmaschineGarford (PV active)
Hackrahmen mit IC-KameraHackmaschineSteketee / Lemken
PendelhackeHackmaschine (Innovation)Leibing Maschinenbau
Lenksystem mit HackmaschineHackmaschinegeo-konzept
PSR Lenksystem + PSR SLIDE XL RTKLenksystem und aktive Anbaugeräte-LenkungReichhardt GmbH
Robovator - 6 reihigQuerhackeKULT
Garford Robocrop4 InRow-WeederQuerhackeGarford / PV active
IC-WeederQuerhackeSteketee / Lemken
15:45Chopstar+Row-Guard (auf mit GEOseed gesäter Fläche A 28)QuerhacksystemEinböck / Kverneland
Mulchpflanztechnik (auf Demoparzellen A27)Mulch-Pflanzmaschine (Innovation)Live2give
16:00Ende der Vorführungen