KlimaRundgang

KlimaRundgang auf den Öko-Feldtagen 2022

Die Besucher*innen kön­nen sich auf den Öko-Feld­ta­gen an unter­schied­li­chen Sta­tio­nen inner­halb des Kli­ma­Rund­gangs rund um die The­men Kli­ma & Land­wirt­schaft infor­mie­ren, bei Aktio­nen mit­ma­chen oder Vor­trä­gen folgen.

Sta­ti­on


Interaktives Klimamodel + Klimaschutz im eigenen Betrieb

Bereich


Kli­ma­be­ra­tung

Stand Nr.


U 12

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 5

In einer Art Plan­spiel kön­nen Maß­nah­men the­ma­ti­siert wer­den, wel­che ent­we­der zu einer Reduk­ti­on der THG-Emis­sio­nen oder zu einer Anpas­sung an den Kli­ma­wan­del bei­tra­gen kön­nen. Aus­gangs­si­tua­ti­on ist ein land­wirt­schaft­li­cher Betrieb mit einem Milch­vieh­stall, Grün­land und eige­nem Acker­bau. Nun kön­nen z.B. Ver­än­de­run­gen am Stall, der Füt­te­rung oder der Frucht­fol­ge vor­ge­nom­men wer­den. Dem Modell kön­nen Ele­men­te hin­zu­ge­fügt, ent­fernt oder ver­än­dert werden.

Sta­ti­on


Nachhaltige Agrarsysteme

Bereich


Boden & Pflanze

Stand Nr.


Feld­weg zur Agroforst-Fläche

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 3

In Anbe­tracht von Kli­ma­kri­se, Arten­schutz und Bedarfs­ver­än­de­run­gen muss die land­wirt­schaft­li­che Pro­duk­ti­on ange­passt wer­den. Auf Pos­tern stellt die Uni­ver­si­tät Gie­ßen ver­schie­de­ne nach­hal­ti­ge Agrar­sys­te­me vor: wie sie jetzt schon aus­se­hen oder aus­se­hen kön­nen und wie sie Kli­ma, Boden, Umwelt und Gesell­schaft beeinflussen.

Sta­ti­on


Insektenbiotechnologie

Bereich


Boden & Pflanze

Stand Nr.


A 7

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 8

Im Fokus ste­hen zwei Insek­ten, die als „Klimakrise“-Gewinner die hei­mi­sche Nah­rungs­mit­tel­pro­duk­ti­on gefähr­den. Blatt­läu­se als Über­trä­ger von Viren in Zucker­rü­ben und die Schilf-Glas­flü­gel­zi­ka­de als Über­trä­ger einer bak­te­ri­el­len Krank­heit in Zucker­rü­ben. Maß­nah­men, wie man die Schäd­lin­ge unter Kon­trol­le bekommt, wer­den aufgezeigt.

Sta­ti­on


Grünland in der Klimakrise – ein interaktiver Parcours zum Selbsttest der Artenkenntnisse

Bereich


Boden & Pflanze

Stand Nr.


A 5

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 8

In einem Par­cours, wird der Vege­ta­ti­ons­wech­sel bei der Kli­ma­er­wär­mung demons­triert. Kli­ma­schutz soll so (be)greifbar gemacht wer­den. Man kann erken­nen, wel­che Grä­ser­ar­ten bzw. Kräu­ter­ar­ten sich bei Kli­ma­er­wär­mung ein­stel­len und wel­che Kon­se­quen­zen das für die Zusam­men­set­zung des Grün­lan­des und die Grund­fut­ter­ver­sor­gung der Milch- und Mut­ter­kü­he haben wird.

Sta­ti­on


Stickstoffeffizienz

Bereich


Boden & Pflanze

Stand Nr.


V 3

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 6

Das Pro­jekt IBAN beschäf­tigt sich mit dem Stick­stoff­kreis­lauf in Bio­gas­frucht­fol­gen mit und ohne Legu­mi­no­sen. Stick­stoff­ver­lus­te sind nicht nur ein wirt­schaft­li­cher Fak­tor, son­dern in Form von N2O (Lach­gas) ein sehr rele­van­tes Kli­ma­gas! Mit Gas­mess­kam­mern wer­den hier die Lach­gas­emis­sio­nen vom Feld bestimmt.

Sta­ti­on


Dauerfeldversuch auf dem Gladbacherhof

Bereich


Boden & Pflanze

Stand Nr.


V 3

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 6

Im Lang­zeit­ver­such wer­den seit 24 Jah­ren öko­lo­gi­sche Frucht­fol­gen und Boden­be­ar­bei­tungs­stra­te­gien ver­gli­chen, Unter­sucht wer­den vor allem Ertrags- und Boden­pa­ra­me­ter. Ver­schie­de­ne Anbau­me­tho­den kön­nen Ein­fluss auf Koh­len­stoff­spei­che­rung und Emis­si­on von Kli­ma­ga­sen haben, die hier gemes­sen werden.

Sta­ti­on


Mulchgemüsebau: Praxis und Forschung

Bereich


Boden & Pflanze

Stand Nr.


V 11

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 4

Vor­stel­lung einer Metho­de zur Treib­haus­gas­mes­sung im Feld, sowie Dar­stel­lung des Mulch­ge­mü­se­bau­sys­tems: Hier wer­den vor Ort Gas­mes­sun­gen in ver­schie­de­nen Mulchma­te­ria­li­en mit einem spe­zi­el­len Spek­tro­me­ter durch­ge­führt und bis­he­ri­ge Ergeb­nis­se aus dem Ver­such von 2021/22 vor­ge­stellt. Die live2give gGmbH führt täg­lich meh­re­re maschi­nel­le Pflan­zun­gen mit dem eigens kon­stru­ier­tem Mulch­T­ec-Plan­ter vor.

Ter­mi­ne:

  • Di. 28.06, 11–12 Uhr und 16–17 Uhr – Mulch­work­shop mit: Dem­opflan­zung, Mes­sung pho­to­syn­the­tisch akti­ve Strah­lung im Mulch + anschlie­ßen­der Diskussion
  • Mi. 29.06, 11–12 Uhr und 16–17 Uhr – Mulch­work­shop mit: Dem­opflan­zung, Mes­sung pho­to­syn­the­tisch akti­ve Strah­lung im Mulch + anschlie­ßen­der Diskussion
  • Do. 30.06, 11–12 Uhr und 16–17 Uhr – Mulch­work­shop mit: Dem­opflan­zung, Mes­sung pho­to­syn­the­tisch akti­ve Strah­lung im Mulch + anschlie­ßen­der Diskussion

Sta­ti­on


Humuvation – Humusaufbau innovativ gestalten

Bereich


Boden & Pflan­ze (Humu­va­ti­on)

Stand Nr.


A 11

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 8

In dem Pro­jekt Humu­va­ti­on wer­den öko­lo­gisch-rege­ne­ra­ti­ve Anbau­me­tho­den (redu­zier­te Boden­be­ar­bei­tung, ganz­jäh­ri­ge Begrü­nung und Ein­satz Pflan­zen­koh­le) mit den her­kömm­li­chen öko­lo­gi­schen Anbau­me­tho­den hin­sicht­lich ihrer Wir­kun­gen auf den Boden, dem Pflan­zen­er­trag und der Wirt­schaft­lich­keit ver­gli­chen. Vor Ort stel­len Mit­ar­bei­ten­de Pos­ter zu ers­ten Erkennt­nis­sen vor und zei­gen die für das Pro­jekt ent­wi­ckel­te Pflanzenkohleeinbringtechnik.

Sta­ti­on


Komposteinsatz zur Unterstützung von Klimaresilienz und Klimaschutz im Ökolandbau

Bereich


Boden & Pflanze

Stand Nr.


E 6/D 3

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 7

Anhand von Pos­tern und Vor­trä­gen wer­den vorgestellt:
a) Ergeb­nis­se aus lang­jäh­ri­gen wis­sen­schaft­li­chen Feld­ver­su­chen mit Komposteinsatz
b) Die Unter­stüt­zung der Kli­ma­re­si­li­enz von Böden im Öko­land­bau und die kli­ma­po­si­ti­ven Wir­kun­gen der Humusakkumulation/C‑Sequestrierung durch den Kom­post­ein­satz auf die­sen Böden.
c) Ergeb­nis­se zu einem kli­ma­po­si­ti­ven Tor­fer­satz durch Kom­pos­te bei der Pro­duk­ti­on öko­lo­gi­scher Kräutertöpfe.

In Gesprä­chen mit Prak­ti­kern und Exper­ten vor Ort kön­nen die Besucher*innen alle Fra­gen rund um Kom­post auf dem eige­nen Betrieb besprechen.

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Sta­ti­on


Agroforst und Klimakrise

Bereich


Agro­forst

Stand Nr.


V 4

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 5

Im Rah­men des Kli­ma­Rund­gangs in den Agro­forst­sys­te­men wer­den an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen The­men wie z.B. Koh­len­stoff­spei­che­rung, mikro­kli­ma­ti­sche Effek­te, Boden­ero­si­on und wei­te­re kli­mare­le­van­te Aspek­te in Agro­forst­sys­te­men diskutiert.

Treff­punkt: Flä­che ‚Fut­ter­bau­ver­such‘ gegen­über dem neu­en Kuh­stall am 29. und 30.6. jeweils um 13 Uhr (Dau­er: ca. 45 Minuten)

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Sta­ti­on


Poster zu Agroforst und Klima

Bereich


Agro­forst

Stand Nr.


V 5/V 29

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 5

An ver­schie­de­nen Stel­len in den Agro­forst­sys­te­men ste­hen ins­ge­samt cir­ca ein Dut­zend Pos­ter zu The­men wie Agro­forst und Koh­len­stoff­spei­che­rung in Böden, Ero­si­on, mikro­kli­ma­ti­sche Effekte.

Sta­ti­on


Das Klima schön essen – was wir bei Anbau & Co bewirken können

Bereich


Ernäh­rung

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 5

Stand Nr.


V 29

Hier wird ganz kon­kret auf die direk­ten Zusam­men­hän­ge zwi­schen Anbau und dem was auf dem Tel­ler lan­det geschaut.

War­um sind man­che Kul­tu­ren gut fürs Kli­ma, wel­che Anbau­wei­se kann posi­tiv auf das Kli­ma wir­ken und wel­che Aspek­te sind dabei für die Land­wirt­schaft beson­ders inter­es­sant? Mit Pos­tern auf­be­rei­tet, vor Ort beglei­tet durch Stu­die­ren­de der Uni Gie­ßen wird kli­ma­freund­li­ches Essen  mit ent­spre­chen­den Gas­tro-Stän­den erleb- und genieß­bar gemacht.

Sta­ti­on


GreenDairy – Integrierte Tier-Pflanze-Agrarökosysteme

Bereich


Tier­hal­tung

Stand Nr.


T 8a

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 2

In Vor­trags­bei­trä­gen wird die Bewer­tung unter­schied­lich inten­si­ver Milch­vieh­pro­duk­ti­ons­sys­te­me hin­sicht­lich ihrer Umwelt­wir­kung the­ma­ti­siert. Low-Input-Sys­te­me mit Wei­de­gang und vor­wie­gen­dem Rau­fut­ter aus dem Grün­land gel­ten bis­lang als der Stan­dard in öko­lo­gisch wirt­schaf­ten­den Milch­vieh­be­trie­ben. Alter­na­tiv wird im Ver­gleich dazu eine Milch­vieh­her­de in einem High-Input-Sys­tem mit Wei­de­gang und zusätz­lich mit einem hohen Anteil an hof­ei­ge­ner Mais­si­la­ge und Getrei­de gefüttert.

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Sta­ti­on


Führungen durch den Forschungsstall

Bereich


Tier­hal­tung

Stand Nr.


T 8a

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 2

Im Rah­men von Füh­run­gen durch den For­schungs­stall wird dar­ge­stellt, wie mit­tels digi­ta­ler Tie­r­er­fas­sung, Bewei­dungs­steue­rung sowie Füt­te­rungs- und Mel­kro­bo­tik der Ver­gleich einer High-Input- und einer Low-Input-Milch­vieh­her­de durch­ge­führt wird. Im Fokus der Bewer­tung ste­hen die Umwelt­wir­kun­gen. Hier­zu wird der Methan- und CO2-Aus­stoß der Tie­re über ein inno­va­ti­ves Mess­sys­tem im auto­ma­ti­schen Melk­sys­tem bei jeden Melk­vor­gang tier­in­di­vi­du­ell erfasst.

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Sta­ti­on


Poster Ausstellung GreenDairy – Integrierte Tier-Pflanze-Agrarökosysteme

Bereich


Tier­hal­tung

Stand Nr.


T 8a

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 2

In einer Pos­ter Aus­stel­lung wird dar­ge­stellt, wie die Umwelt­wir­kun­gen von High-Input- und Low-Input-Milch­pro­duk­ti­ons­sys­te­men bewer­tet wer­den. Dabei spie­len beson­ders der Aus­stoß kli­ma­wirk­sa­mer Gase der Milch­kü­he sowie die Aus­wir­kun­gen der bei­den Füt­te­rungs­sys­te­me auf gas­för­mi­ge Koh­len­stoff- (CO2, Methan) und Stick­stoff-Emis­sio­nen (NH3, N2O) aus dem Wirt­schafts­dün­ger eine Rolle.

Sta­ti­on


Landwirtschaft am Limit

Bereich


Forums­bei­trä­ge mit Klimabezug

Stand Nr.


JLU Ten­ne

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 1

Ein Blick in die Zukunft: Ein­fluss von erhöh­tem atmo­sphä­ri­schen CO2 auf exten­siv bewirt­schaf­te­tes Dauergrünland

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Sta­ti­on


Carbon Farming mit Emissionszertifikaten: eine Chance für den Ökolandbau?

Bereich


Forums­bei­trä­ge mit Klimabezug

Stand Nr.


Gerä­te­hal­le

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 1

Podi­ums­dis­kus­si­on

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Sta­ti­on


Amaranth‑, Quinoa- & Hirse-Anbau sowie weitere Möglichkeiten zur Klimaanpassung

Bereich


Forums­bei­trä­ge mit Klimabezug

Stand Nr.


Kar­tof­fel­hal­le

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 1

Das eip Agri-Pro­jekt beschäf­tigt sich mit inno­va­ti­ven Anbau­me­tho­den zur Kli­ma­an­pas­sung in Sach­sen-Anhalt, expe­ri­men­tiert mit neu­en kli­ma­an­ge­pass­ten Kul­tur­pflan­zen, Misch­kul­tu­ren und die Anwen­dung der Pflan­zen­koh­le in der Pra­xis. Ziel ist es, die erzeug­ten Pro­duk­te, wie Kicher­erb­sen, Qui­noa, Hir­se, Buch­wei­zen, Hanf etc. in der Gemein­schafts­ver­pfle­gung zu eta­blie­ren. Wis­sen­schaft­lich wird das Pro­jekt von der Mar­tin-Luther-Uni­ver­si­tät Hal­le-Wit­ten­berg, Fach­be­reich Boden­bio­geo­che­mie und Ernäh­rungs­wis­sen­schaf­ten betreut.

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Sta­ti­on


Neue Informationsprodukte zum Klimawandel und Wasserhaushalt für die Landwirtschaft

Bereich


Forums­bei­trä­ge mit Klimabezug

Stand Nr.


Kar­tof­fel­hal­le

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 1

Wir ver­mit­teln, wel­che Ände­run­gen land­wirt­schafts­re­le­van­ter Kli­ma-Kenn­grö­ßen durch die Kli­ma­kri­se zu erwar­ten sind und wel­che noch unsi­cher sind. Anhand der ADAPTER Pro­dukt­platt­form (www​.adap​ter​-pro​jekt​.de) zei­gen wir auf, wie man sich über den aktu­el­len Zustand und die zeit­na­he Ent­wick­lung des Was­ser­haus­halts vor Ort, sowie über die lang­fris­ti­gen Aus­prä­gun­gen der Kli­ma­kri­se infor­mie­ren kann. Das Wis­sen dient als eine Grund­la­ge für län­ger­fris­ti­ge Anpas­sungs­maß­nah­men an sich ändern­de Kli­ma­be­din­gun­gen, aber auch für kurz­fris­ti­ge­re Betriebsentscheidungen..

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Sta­ti­on


Wege zum klimafreundlichen und klimaresilienten Betrieb: Sinnvolle Maßnahmen für Betriebe & wichtige Kriterien für die Messung der betrieblichen Klimaleistung

Bereich


Forums­bei­trä­ge mit Klimabezug

Stand Nr.


Gerä­te­hal­le

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 1

Was braucht es, damit Landwirt*innen die Kli­ma-Bilanz ihres Betrie­bes erfas­sen, bewer­ten und ver­bes­sern kön­nen? Wel­che Maß­nah­men sind sinn­voll und wie kön­nen die Betrie­be dabei unter­stützt und für ihre Leis­tung hono­riert werden?

Mit kur­zen Fach­bei­trä­gen und im gemein­sa­men Aus­tausch beleuch­ten wir die rele­van­ten Kri­te­ri­en für eine sinn­vol­le Kli­ma­bi­lan­zie­rung land­wirt­schaft­li­cher Betrie­be, Mög­lich­kei­ten und Gren­zen des land­wirt­schaft­li­chen Kli­ma­schut­zes und die not­wen­di­ge Hono­rie­rung und För­de­rung kli­ma­en­ga­gier­ter Landwirt*innen.

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Sta­ti­on


Landwirtschaft im Klimawandel – wie können Mykorrhizapilze unterstüzen?

Bereich


Forums­bei­trä­ge mit Klimabezug

Stand Nr.


Kar­tof­fel­hal­le

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 1

Was ist Mykorrhiza?

Was kön­nen die Pil­ze leis­ten mit Fokus auf Klimawandelfolgen?

Ergeb­nis­se aus Praxisversuchen.

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Sta­ti­on


Projekt EmiGüll – Emissionsminderung von Rindergülle

Bereich


Forums­bei­trä­ge mit Klimabezug

Stand Nr.


LLH Stall­ge­sprä­che

Kli­ma­Rund­gang Nr.


KR 2

Im Pro­jekt Emi­Güll wird die emis­si­ons­min­dern­de Wir­kung der drei Zuschlag­stof­fe Leo­nar­dit, Gesteins­mehl und Pflan­zen­koh­le in Rin­der­gül­le untersucht.

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Innovationsbeispiele

Innovationsbeispiele Öko-Feldtage 2022

Die Besu­cher kön­nen auf den Öko-Feld­ta­gen Pro­to­ty­pen und Neu­ent­wick­lun­gen ken­nen­ler­nen, die teil­wei­se auch im prak­ti­schen Ein­satz zu sehen sind.


Inno­va­ti­ons­bei­spie­le (PDF)

Ansprechpartner


Dr. Uli Zerger

Dr. Uli Zerger

Maschi­nen­vor­füh­run­gen

E‑Mail: zerger(at)soel.de
Tel.: +49 63 2298970–223

Pro­dukt­na­me


METITRON560

Unter­neh­men / Entwickelnde


METITRON GmbH

Anwen­dungs­be­reich


Fut­ter­ber­gung

Stand Nr.


E 1

Der METITRON560 dient zur Her­stel­lung von Pel­lets aus ver­schie­de­nen Roh­stof­fen. Er besitzt alle Vorzüge eines selbst fah­ren­den Feld­häcks­lers. Durch die kom­pak­te Bau­wei­se ist der METITRON560 sowohl auf dem Feld als auch auf dem Hof viel­sei­tig ein­setz­bar. Ein stu­fen­lo­ser Hydro­stat-Antrieb an allen vier Rädern ver­ein­facht den Vor­trieb im Feld­ein­satz auch bei unweg­sa­mem Gelän­de. Des Wei­te­ren kann durch die­ses Anla­gen­kon­zept die gan­ze Palet­te von Vor­bau­ge­rä­ten genutzt wer­den: Dazu gehö­ren ein Mais­ge­biss für Miscan­thus, ein Direkt­schneid­werk für Getrei­de und Luzer­ne und eine Pick Up von Claas für sons­ti­ge Materialien.

Maschienenvorführung: jeden Tag um 12:20 Uhr

Pro­dukt­na­me


Steketee IC-Weeder AI 

Unter­neh­men / Entwickelnde


Maschi­nen­fa­brik Ste­ke­tee B.V.

Anwen­dungs­be­reich


Hack­ma­schi­ne

Stand Nr.


F 6

Das auto­ma­ti­sche Intra-Row Hack­ge­rät Ste­ke­tee IC-Weeder AI ermög­licht mit­hil­fe künst­li­cher Intel­li­genz (AI) die zuver­läs­si­ge Erken­nung von Kul­tur­pflan­zen – auch in gesä­ten Bestän­den und bei hohem Unkraut­be­satz. Das Ver­fah­ren nutzt einen Algo­rith­mus, der auf dem Prin­zip des „Deep Lear­ning“ beruht. Duch das Erler­nen anhand meh­rer tau­send Bil­der, die auf dem Feld auf­ge­nom­men wur­den, hat der Algo­rith­mus selbst eine Metho­de erstellt, um im kon­kre­ten Fall Zucker­rü­ben anhand von Farb­pro­fil, Tex­tur, Form, Grö­ße und Blatt­stel­lung zu iden­ti­fi­zie­ren. Im Gegen­satz zu kon­ven­tio­nel­len Bil­d­er­ken­nungs­sys­te­men soll die Hacke so auch unter ungüns­ti­gen Bedin­gun­gen arbei­ten, da sie die Unter­schei­dung zwi­schen Nutz­pflan­ze und Unkraut ein­deu­tig erkennt.

Pro­dukt­na­me


FarmDroid FD20

Unter­neh­men / Entwickelnde


Orga­nic Agrar Mil­ler GmbH

Anwen­dungs­be­reich


Sä- und Hackroboter

Stand Nr.


I 1

Der Farm­Droid FD20 ist ein auto­no­mer Feld­ro­bo­ter, der sowohl die Aus­saat, als auch das Hacken von Unkraut in und zwi­schen den Rei­hen über­nimmt. Dabei wird der Farm­Droid durch prä­zi­se GPS-Tech­nik gesteuert.

Sein gerin­ges Gewicht und der Antrieb über Bat­te­rien, die wie­der­um von Solar-zel­len gela­den wer­den, machen den Farm­Droid im Betrieb voll­stän­dig CO2-neu­tral. Mög­li­che Kul­tu­ren für den FD20 sind zum Bei­spiel Zucker­rü­ben, Zwie­bel, Kräu­ter, ver­schie­de­nes Gemüse.

Pro­dukt­na­me


Zurama

Unter­neh­men / Entwickelnde


Feld­klas­se GmbH

Anwen­dungs­be­reich


Hack­ma­schi­ne

Stand Nr.


I 2

Die Feld­klas­se Zura­ma ist eine In-Row-Hacke, spe­zi­ell für die Anwen­dung im Acker­bau. Basie­rend auf künst­li­cher Intel­li­genz erkennt der Algo­rith­mus die Kul­tur­pflan­zen anhand von spe­zi­fi­schen Merk­ma­len und kann sie von Unkräu­tern unter­schei­den, selbst wenn die­se schon deut­lich grö­ßer sind. Das Sys­tem führt die Hacke exakt an den Rei­hen ent­lang und soll die Werk­zeu­ge prä­zi­se um die Kul­tur­pflan­zen her­um steuern.

Durch die modu­la­re Bau­wei­se kann die Hacke spe­zi­ell an indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se ange­passt wer­den. So ist es mög­lich, neben einer Selek­tiv­ha­cke für den Zucker­rü­ben­an­bau, eine ver­stop­fungs­freie Hacke für den Mais­an­bau oder eine Hacke für den Ein­satz in Mulch- und Direkt­saat­be­stän­den zu konfigurieren.

Pro­dukt­na­me


T6 METHANE POWER

Unter­neh­men / Entwickelnde


New Hol­land Agriculture

Anwen­dungs­be­reich


Antriebs­tech­nik

Stand Nr.


I 3

Der New Hol­land Metha­ne Power ist welt­weit der ers­te Seri­en­trak­tor, der mit 100 Pro­zent Methan betrie­ben wird. Der Trak­tor kann ent­we­der direkt aus dem Gas­netz oder mit der hof­ei­ge­nen Tank­stel­le betankt wer­den. Das Ver­spre­chen des Her­stel­len­den: mit den glei­chen Leis­tungs- und Dreh­mo­ment­wer­ten des ent­spre­chen­den Die­sel­mo­tors sol­len Anwender*innen 30 Pro­zent weni­ger Betriebs­kos­ten haben und bis zu 80 Pro­zent Gesamt­emis­sio­nen einsparen.

Pro­dukt­na­me


Variable Sämaschine

Unter­neh­men / Entwickelnde


Schmitt und Brand

Anwen­dungs­be­reich


Säma­schi­ne

Stand Nr.


I 4

Mit der varia­blen und kom­pak­ten Säma­schi­ne wird eine exak­te Saat­gut­ab­la­ge mit einem varia­blen Auf­bau kom­bi­niert. Alle Ele­men­te sind mecha­nisch geklam­mert. Somit kön­nen Land­wir­te und Land­wir­tin­nen ver­schie­de­ne Rei­hen­wei­ten realisieren.Das Vor­werk­zeug ist zwi­schen den Rei­hen ange­ord­net. Die Rück­ver­fes­ti­gung erfolgt nur in der Saat­rei­he, wo sich auch die Maschi­ne abstützt. Das nach­fol­gen­de Säschar mit Andruck­rol­le legt das Saat­gut auf den rück­ver­fes­tig­ten Bereich ab. Zwi­schen den Saat­rei­hen bleibt der Boden locker und schütt­fä­hig für ein effek­ti­ves Strie­geln bzw. Hacken, sorgt für Ero­si­ons­schutz und bes­se­re Was­ser­auf­nah­me. Die sechs Meter brei­te Maschi­ne lässt sich mit Schlep­pern der mitt­le­ren Leis­tungs­klas­se fahren.

Pro­dukt­na­me


Photoheyler

Unter­neh­men / Entwickelnde


Pla­nungs­bü­ro Heinrich

Anwen­dungs­be­reich


Hack­ma­schi­ne

Stand Nr.


I 5

Der Pho­to­heyler ist eine leis­tungs­fä­hi­ge In-Row-Hack­ma­schi­ne zur Bekämp­fung von Bei­kräu­tern in Bio­zu­cker­rü­ben und ande­ren Kul­tu­ren. Das spur­sta­bi­le und zugleich robus­te Hack­sys­tem ist geeig­net, um extrem schma­le Hack­bän­der bear­bei­ten zu kön­nen. Eine gleit­la­ger­ge­führ­te Auf­hän­gung ver­hin­dert ein seit­li­ches Aus­wei­chen der Werk­zeu­ge. Zugleich ermög­licht eine Über­last­si­che­rung das Aus­wei­chen der Ele­men­te nach oben. Durch die Ein­holm­be­fes­ti­gung wer­den Schei­be und Schar mit nur einer Schrau­be eingestellt.


Pro­dukt­na­me


Drei Schneidwerk-Ergänzungen für Mähdrescher: Drehrohr Haspel AB.Aldhas; Zwangsbeschickungsleiste AB.ZBL, sowie Doppelschubleiste AB.DSL

Unter­neh­men / Entwickelnde


Agri Bro­ker e.K.

Anwen­dungs­be­reich


Ern­te­tech­nik, auch bei schwie­ri­gen Beständen

Stand Nr.


I 6

Die drei Schneid­werks­ver­bes­se­run­gen wur­den ent­wi­ckelt, um den Schräg­för­de­rer des Mäh­dre­schers auch unter schwie­ri­gen Rei­fe-Bestands­be­din­gun­gen sowie Unkraut­be­wuchs gleich­mä­ßig zu beschi­cken. Das Ern­te­gut wird kon­ti­nu­ier­lich auf der vol­len Mäh­brei­te an die Schneid­werks­schne­cke über­ge­ben und umge­hend ein- und wei­ter­ge­lei­tet. Das trägt zur Scho­nung des Mäh­dre­schers und Motors, vor­sorg­lich zur Ver­mei­dung von Unter- sowie Über­las­tung bei und redu­ziert den Die­sel­ver­brauch. Der Mäh­dre­scher bekommt einen Ern­te Har­vest-Boost. 

Pro­dukt­na­me


TerraProtect

Unter­neh­men / Entwickelnde


GRIMME Land­ma­schi­nen­fa­brik GmbH & Co. KG

Anwen­dungs­be­reich


Quer­damm­häuf­ler

Stand Nr.


I 7

Der Grim­me Ter­ra­Pro­tect ist zum Ero­si­ons­schutz im Kar­tof­fel­an­bau ent­wi­ckelt wor­den. Die Maschi­ne erzeugt Quer­däm­me zwi­schen den Kar­tof­fel­däm­men, die die Ero­si­ons­ge­fahr ver­rin­gern sowie gleich­zei­tig die Was­ser­auf­nah­me­fä­hig­keit (Infil­tra­ti­ons­ra­te) för­dern. Locke­rungs­zin­ken vor den Häu­fel­scha­ren sol­len zusätz­lich die Was­ser­auf­nah­me­fä­hig­keit erhö­hen. Ein wei­te­res Merk­mal ist die intel­li­gen­te Steue­rung, die die Quer­däm­me in Abhän­gig­keit zur Fahr­ge­schwin­dig­keit regelt. Inte­griert sind zudem eine Ein­zel­rei­hen­schal­tung sowie eine Fahr­gas­sen­schal­tung. 

Pro­dukt­na­me


Rotapull Evo

Unter­neh­men / Entwickelnde


Kro­nos GmbH 

Anwen­dungs­be­reich


Boden­be­ar­bei­tung

Stand Nr.


I 8

Der Rota­pull Evo wur­de zur fle­xi­blen, effi­zi­en­ten Boden­be­ar­bei­tung ent­wi­ckelt. Das neue Wirk­prin­zip lockert, krü­melt und mischt den Boden. Durch den elek­tri­schen Antrieb kann das Arbeits­er­geb­nis (Krü­mel­in­ten­si­tät und Ein­mi­schung von Pflan­zen­ma­te­ri­al) nach den Vor­ga­ben des Bedie­ners ein­ge­stellt wer­den. Mit Hil­fe des selbst­ent­wi­ckel­ten Sen­sors wird die Arbeits­qua­li­tät per­ma­nent über­wacht und bei Abwei­chun­gen auto­ma­tisch die Maschi­nen­ein­stel­lun­gen ange­passt. Damit wird ein homo­ge­nes Arbeits­er­geb­nis bei nur einer Über­fahrt erreicht und gleich­zei­tig der Fah­rer entlastet.

Pro­dukt­na­me


Solartraktor

Unter­neh­men / Entwickelnde


Wetech GmbH

Anwen­dungs­be­reich


Antriebs­tech­nik

Stand Nr.


I 9

Der Trak­tor mit Elek­tro­an­trieb fährt lei­se, bodenscho­nend und bie­tet den Landwirt*innen ein genau­es Fah­ren mit gutem Überblick.

Mit 6 m2 Solar­zel­len wird eine Ener­gie­leis­tung von bis zu 1,2 KW erzeugt, die Kapa­zi­tät der Bat­te­rie reicht für 2–8 Stun­den. Die Hoch­leis­tungs­ak­kus mit einer Spei­cher­ka­pa­zi­tät von 15 bis 25 KW sor­gen für einen aut­ar­ker Tages­be­trieb. Der Elek­tro-Gerä­te­trä­ger wur­de mit dem Erfin­der­preis des Lan­des NRW ausgezeichnet.


Pro­dukt­na­me


Beetle Collector, Typ KSG 4

Unter­neh­men / Entwickelnde


Gal­lin­ger Maschinenbau

Anwen­dungs­be­reich


Pflan­zen­schutz

Stand Nr.


I 10

Der Beet­le Collec­tor KSG ermög­licht das maschi­nel­le Absam­meln von Kar­tof­fel­kä­fern sowie des­sen Lar­ven. Durch Rota­ti­ons­be­we­gung wer­den die Kar­tof­fel­stau­den mit­hil­fe von Pad­deln in Bewe­gung gebracht. Die Lar­ven / Kar­tof­fel­kä­fer wer­den an Prall­tü­cher geschleu­dert und fal­len in die Sam­mel­ge­fä­ße. Dadurch ist eine effek­ti­ve Bekämp­fung der Schäd­lin­ge auf mecha­ni­sche Wei­se ohne che­mi­sche Pflan­zen­schutz­mit­tel mög­lich. Nütz­lin­ge wie zum Bei­spiel Mari­en­kä­fer wer­den geschont. Die Repro­duk­ti­on des Kar­tof­fel­kä­fers wird durch das Absam­meln auf ein bedeu­tungs­lo­ses Maß eingedämmt.

Pro­dukt­na­me


CHOPSTAR-PRIME

Unter­neh­men / Entwickelnde


Ein­böck GmbH

Anwen­dungs­be­reich


Hack­ma­schi­ne

Stand Nr.


I 11

Mit dem Pre­mi­um­hack­ge­rät CHOPSTAR-PRIME kön­nen Acker­kul­tu­ren, Gemü­se oder Son­der­kul­tu­ren prä­zi­se und bedie­ner­freund­lich gehackt wer­den. Herz­stück des neu­en Hack­ge­räts ist die neue Schnell­ver­stel­lung der ein­zel­nen Zink­en­trä­ger sowie Schutz­ele­men­te. Auch zwi­schen den wei­te­ren Arbeits­werk­zeu­gen wie zum Bei­spiel die Fin­ger­ha­cke kön­nen Landwirt*innen schnell wech­seln. Der CHOPSTAR-PRIME ist mit Ultra-Schnell­ver­stel­lun­gen sowie bis zu 50 cm Par­al­le­lo­gramm-Aus­hub­hö­he ein Gerät für geho­be­ne Ansprüche.

Pro­dukt­na­me


AEROSTAR-FUSION

Unter­neh­men / Entwickelnde


Ein­böck GmbH

Anwen­dungs­be­reich


Strie­gel

Stand Nr.


I 11

Mit dem Pre­mi­um­hack­strie­gel AEROSTAR-FUSION kön­nen sowohl Stan­dard-Acker­kul­tu­ren wie Mais, Soja, Getrei­de, Rüben usw. sowie Beet- oder Damm­kul­tu­ren, Gemü­se, Kräu­ter usw. effi­zi­ent und wirk­sam gestrie­gelt wer­den. Die aus­ge­klü­gel­te Zin­ken­ver­stel­lung ermög­licht zwei unter­schied­li­che „Stel­lun­gen“ durch „hoch­klapp­ba­re Zin­ken­fel­der“ sowie bis zu 530 Mil­li­me­ter Durch­gang. Die Aggres­si­vi­tät kann zwi­schen äußerst sanft oder ultrastark ange­passt wer­den. Der Anpress­druck liegt beim AEROSTAR-FUSION bei bis zu sechs Kilogramm
pro Zinke.

Pro­dukt­na­me


VarioCHOP

Unter­neh­men / Entwickelnde


Samo Maschi­nen­bau GmbH

Anwen­dungs­be­reich


Hack­ma­schi­ne

Stand Nr.


I 12

Bis­her ist es oft müh­sam, Hack­ge­rät so anzu­pas­sen, dass man damit genau an der Pflan­ze arbei­tet kann. Mit dem Vario­Chop sol­len Land­wir­tin­nen und Land­wir­te jetzt kom­for­ta­bel ein­stel­len kön­nen, wie nahe sie an der Kul­tur­pflan­ze hacken. Sie erle­di­gen die Umstel­lung ent­we­der elek­tro­hy­drau­lisch von der Trak­tor­ka­bi­ne aus oder mecha­nisch mit weni­gen Hand­grif­fen. So kann das Hack­ge­rät rasch an ver­schie­de­ne Ent­wick­lungs­sta­di­en oder Kul­tu­ren ange­passt wer­den, um das Hack­band jeweils so klein wie mög­lich zu hal­ten. 

Pro­dukt­na­me


Unkrautlaser

Unter­neh­men / Entwickelnde


Laser Zen­trum Han­no­ver e.V.

Anwen­dungs­be­reich


Unkraut­be­kämp­fung

Stand Nr.


I 13

Mit der Laser­be­hand­lung ist eine sehr prä­zi­se und ein­zel­pflanzen­se­lek­ti­ve Kon­trol­le von Unkraut mög­lich. Sie kann daher auch bei sehr jun­gen Kul­tur­pflan­zen im direk­ten Nah­be­reich oder für Pro­blemun­kräu­ter ein­ge­setzt wer­den. Am Laser Zen­trum Han­no­ver e.V. wird das Ver­fah­ren zusam­men mit Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen aus For­schung und Indus­trie gezielt für den Feld­ein­satz ent­wi­ckelt. Dabei geht es zum Bei­spiel um die geziel­te Behand­lung von Acker­fuchs­schwanz oder Wind­halm im Win­ter­ge­trei­de, die Inte­gra­ti­on der Tech­no­lo­gie in Feld­ro­bo­ter und Anbau­ge­rä­te und die Kom­bi­na­ti­on mit ande­ren Metho­den wie der Hacktechnik.

Pro­dukt­na­me


Sensorsystem „Teilflächenspezifische Unkrautregulierung in Echtzeit“ (herbFreiErbAb)

Unter­neh­men / Entwickelnde


Lan­des­amt für Umwelt, Land­wirt­schaft und Geo­lo­gie Nos­sen / Hoch­schu­le Osnabrück

Anwen­dungs­be­reich


Unkraut­re­gu­lie­rung, z.B. Leguminosen

Stand Nr.


I 14

Unkräu­ter unter­lie­gen im Feld einer hete­ro­ge­nen Ver­tei­lung. Das Sen­sor­sys­tem „Teil­flä­chen­spe­zi­fi­sche Unkraut­re­gu­lie­rung“ kann ein- bzw. zwei­blätt­ri­ge Unkräu­ter von Kul­tur­pflan­zen unter­schei­den. Die defi­nier­ten Grenz­wer­te des Unkraut­be­sat­zes wur­den aus mehr­jäh­ri­gen Exakt­ver­su­chen ertrags­ba­siert abge­lei­tet. Das Sys­tem sen­det einen ver­ar­bei­te­ten Mess­wert als Deckungs­grad für Unkraut an den, in Echt­zeit ange­steu­er­ten Aktor (z.B. Roll­strie­gel). Die­se wer­den als Steu­er­si­gnal für das Ein­set­zen bzw. Aus­he­ben von Roll­strie­gel­seg­men­ten (Fahr­ge­schwin­dig­kei­ten von bis 8–10 km/h) genutzt.

Pro­dukt­na­me


Dittec One

Unter­neh­men / Entwickelnde


Dit­tec GmbH

Anwen­dungs­be­reich


Hacken von Dämmen

Stand Nr.


E 2

Die Damm­hack­ma­schi­ne Dit­tec One wur­de für das Hacken von Unkräu­tern in Damm­kul­tu­ren ent­wi­ckelt. Mit rotie­ren­den Schneid­schei­ben wird der Damm bge­schält. Für eine exak­te Höhen­füh­rung bie­tet die Hacke vor­ne Stütz­rä­der, sowie Damm­form­ble­che zur Sei­ten­füh­rung hin­ten. Hin­ter den Abschäl­schei­ben kön­nen ver­schie­de­ne Werk­zeu­ge für die gege­be­nen Boden- und Bewuchs­be­din­gun­gen ver­wen­det wer­den. Die Maschi­ne ist mit einem inte­grier­ten Ver­schie­be-rah­men kombinierbar.

Pro­dukt­na­me


Projekt: „CognitiveWeeding“

Unter­neh­men / Entwickelnde


AMAZONEN-WERKE H. DREYER SE & Co. KG/ Hoch­schu­le Osnabrück/Uni­ver­si­tät Osna­brück, Far­ming Revo­lu­ti­on, DFKI

Anwen­dungs­be­reich


Hack­ma­schi­ne, Selek­ti­ve Beikrautregulierung

Stand Nr.


I 15

In„CognitiveWeeding“ wird ein Sys­tem zur ein­zel­pflan­zen­spe­zi­fi­schen Acker­wild­kraut­re­gu­lie­rung ent­wi­ckelt. Begin­nend mit der art­spe­zi­fi­schen Erken­nung durch boden- sowie droh­nen­ge­stütz­te Sen­sor­sys­te­me wird durch ein Sys­tem künst­li­cher Intel­li­genz eine kon­text­be­zo­ge­ne Regu­lie­rungs­ent­schei­dung getrof­fen. Die­se basiert auf der stand­ort­spe­zi­fi­schen Ein­ord­nung von detek­tier­ten Arten in ertrags­wirk­sam (Unkraut) bzw. nicht ertrags­re­le­van­tem (Bei­kraut). Wäh­rend Unkraut im absät­zi­gen Ver­fah­ren selek­tiv durch eine Hacke (Ein­zels­cha­r­an­steue­rung) bzw. Pflan­zen­schutz­sprit­ze (Spot spray) im Feld regu­liert wird, bleibt das Bei­kraut ste­hen und trägt zur Erhö­hung der Agro­bio­di­ver­si­tät bei. 

Pro­dukt­na­me


DINGO

Unter­neh­men / Entwickelnde


F.X.S. Sau­er­bur­ger Trak­to­ren und Gerä­te­bau GmbH

Anwen­dungs­be­reich


Mul­chen

Stand Nr.


I 16

Das Sau­er­bur­ger Schle­gel­mulch­ge­rät DINGO mit hydrau­lisch ange­trie­be­nem Quer­aus­trags­band ist spe­zi­ell für den seit­li­chen Aus­wurf und die brei­te Ver­tei­lung des Mulch­gu­tes kon­zi­piert. Durch Ände­rung der Dreh­rich­tung des Ban­des ist ein Aus­wurf nach links oder rechts mög­lich, was in Kom­bi­na­ti­on mit der seri­en­mä­ßi­gen hydrau­li­schen Sei­ten­ver­schie­bung des Mul­chers eine hohe Fle­xi­bi­li­tät garan­tiert. Beson­ders beim Umbruch von Grün­dün­gung ist der Ein­satz eines Mul­chers mit Quer­aus­trag­band vor­teil­haft. Die Mulch­mas­se wird vor dem Trä­ger­fahr­zeug seit­lich auf der bereits gepflüg­ten Acker­flä­che ver­teilt, wo das fein zer­klei­ner­te und eng am Boden anlie­gen­de Mulch­gut Boden­or­ga­nis­men wie bei­spiels­wei­se Regen­wür­mer an die Ober­flä­che lockt. Es för­dert den Bestand an Boden­or­ga­nis­men und ver­stärkt dadurch die Humus­bil­dung. Zusätz­lich wirkt das Mulch­gut einer Ero­si­on des Bodens entgegen.