Innovationsbeispiele Öko-Feldtage 2022

Die Besu­cher kön­nen auf den Öko-Feld­ta­gen Pro­to­ty­pen und Neu­ent­wick­lun­gen ken­nen­ler­nen, die teil­wei­se auch im prak­ti­schen Ein­satz zu sehen sind.

Ansprechpartner

Dr. Uli Zerger

Dr. Uli Zerger

Maschi­nen­vor­füh­run­gen

E‑Mail: zerger(at)soel.de
Tel.: +49 63 2298970–223

Pro­dukt­na­me

METITRON560

Unter­neh­men / Entwickelnde

METITRON GmbH

Anwen­dungs­be­reich

Fut­ter­ber­gung

Stand Nr.

E 1

Der METITRON560 dient zur Her­stel­lung von Pel­lets aus ver­schie­de­nen Roh­stof­fen. Er besitzt alle Vorzüge eines selbst fah­ren­den Feld­häcks­lers. Durch die kom­pak­te Bau­wei­se ist der METITRON560 sowohl auf dem Feld als auch auf dem Hof viel­sei­tig ein­setz­bar. Ein stu­fen­lo­ser Hydro­stat-Antrieb an allen vier Rädern ver­ein­facht den Vor­trieb im Feld­ein­satz auch bei unweg­sa­mem Gelän­de. Des Wei­te­ren kann durch die­ses Anla­gen­kon­zept die gan­ze Palet­te von Vor­bau­ge­rä­ten genutzt wer­den: Dazu gehö­ren ein Mais­ge­biss für Miscan­thus, ein Direkt­schneid­werk für Getrei­de und Luzer­ne und eine Pick Up von Claas für sons­ti­ge Materialien.

Maschienenvorführung: jeden Tag um 12:20 Uhr

Pro­dukt­na­me

Steketee IC-Weeder AI 

Unter­neh­men / Entwickelnde

Maschi­nen­fa­brik Ste­ke­tee B.V.

Anwen­dungs­be­reich

Hack­ma­schi­ne

Stand Nr.

F 6

Das auto­ma­ti­sche Intra-Row Hack­ge­rät Ste­ke­tee IC-Weeder AI ermög­licht mit­hil­fe künst­li­cher Intel­li­genz (AI) die zuver­läs­si­ge Erken­nung von Kul­tur­pflan­zen – auch in gesä­ten Bestän­den und bei hohem Unkraut­be­satz. Das Ver­fah­ren nutzt einen Algo­rith­mus, der auf dem Prin­zip des „Deep Lear­ning“ beruht. Duch das Erler­nen anhand meh­rer tau­send Bil­der, die auf dem Feld auf­ge­nom­men wur­den, hat der Algo­rith­mus selbst eine Metho­de erstellt, um im kon­kre­ten Fall Zucker­rü­ben anhand von Farb­pro­fil, Tex­tur, Form, Grö­ße und Blatt­stel­lung zu iden­ti­fi­zie­ren. Im Gegen­satz zu kon­ven­tio­nel­len Bil­d­er­ken­nungs­sys­te­men soll die Hacke so auch unter ungüns­ti­gen Bedin­gun­gen arbei­ten, da sie die Unter­schei­dung zwi­schen Nutz­pflan­ze und Unkraut ein­deu­tig erkennt.

Pro­dukt­na­me

FarmDroid FD20

Unter­neh­men / Entwickelnde

Orga­nic Agrar Mil­ler GmbH

Anwen­dungs­be­reich

Sä- und Hackroboter

Stand Nr.

I 1

Der Farm­Droid FD20 ist ein auto­no­mer Feld­ro­bo­ter, der sowohl die Aus­saat, als auch das Hacken von Unkraut in und zwi­schen den Rei­hen über­nimmt. Dabei wird der Farm­Droid durch prä­zi­se GPS-Tech­nik gesteuert.

Sein gerin­ges Gewicht und der Antrieb über Bat­te­rien, die wie­der­um von Solar-zel­len gela­den wer­den, machen den Farm­Droid im Betrieb voll­stän­dig CO2-neu­tral. Mög­li­che Kul­tu­ren für den FD20 sind zum Bei­spiel Zucker­rü­ben, Zwie­bel, Kräu­ter, ver­schie­de­nes Gemüse.

Pro­dukt­na­me

Zurama

Unter­neh­men / Entwickelnde

Feld­klas­se GmbH

Anwen­dungs­be­reich

Hack­ma­schi­ne

Stand Nr.

I 2

Die Feld­klas­se Zura­ma ist eine In-Row-Hacke, spe­zi­ell für die Anwen­dung im Acker­bau. Basie­rend auf künst­li­cher Intel­li­genz erkennt der Algo­rith­mus die Kul­tur­pflan­zen anhand von spe­zi­fi­schen Merk­ma­len und kann sie von Unkräu­tern unter­schei­den, selbst wenn die­se schon deut­lich grö­ßer sind. Das Sys­tem führt die Hacke exakt an den Rei­hen ent­lang und soll die Werk­zeu­ge prä­zi­se um die Kul­tur­pflan­zen her­um steuern.

Durch die modu­la­re Bau­wei­se kann die Hacke spe­zi­ell an indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se ange­passt wer­den. So ist es mög­lich, neben einer Selek­tiv­ha­cke für den Zucker­rü­ben­an­bau, eine ver­stop­fungs­freie Hacke für den Mais­an­bau oder eine Hacke für den Ein­satz in Mulch- und Direkt­saat­be­stän­den zu konfigurieren.

Pro­dukt­na­me

T6 METHANE POWER

Unter­neh­men / Entwickelnde

New Hol­land Agriculture

Anwen­dungs­be­reich

Antriebs­tech­nik

Stand Nr.

I 3

Der New Hol­land Metha­ne Power ist welt­weit der ers­te Seri­en­trak­tor, der mit 100 Pro­zent Methan betrie­ben wird. Der Trak­tor kann ent­we­der direkt aus dem Gas­netz oder mit der hof­ei­ge­nen Tank­stel­le betankt wer­den. Das Ver­spre­chen des Her­stel­len­den: mit den glei­chen Leis­tungs- und Dreh­mo­ment­wer­ten des ent­spre­chen­den Die­sel­mo­tors sol­len Anwender*innen 30 Pro­zent weni­ger Betriebs­kos­ten haben und bis zu 80 Pro­zent Gesamt­emis­sio­nen einsparen.

Pro­dukt­na­me

Variable Sämaschine

Unter­neh­men / Entwickelnde

Schmitt und Brand

Anwen­dungs­be­reich

Säma­schi­ne

Stand Nr.

I 4

Mit der varia­blen und kom­pak­ten Säma­schi­ne wird eine exak­te Saat­gut­ab­la­ge mit einem varia­blen Auf­bau kom­bi­niert. Alle Ele­men­te sind mecha­nisch geklam­mert. Somit kön­nen Land­wir­te und Land­wir­tin­nen ver­schie­de­ne Rei­hen­wei­ten realisieren.Das Vor­werk­zeug ist zwi­schen den Rei­hen ange­ord­net. Die Rück­ver­fes­ti­gung erfolgt nur in der Saat­rei­he, wo sich auch die Maschi­ne abstützt. Das nach­fol­gen­de Säschar mit Andruck­rol­le legt das Saat­gut auf den rück­ver­fes­tig­ten Bereich ab. Zwi­schen den Saat­rei­hen bleibt der Boden locker und schütt­fä­hig für ein effek­ti­ves Strie­geln bzw. Hacken, sorgt für Ero­si­ons­schutz und bes­se­re Was­ser­auf­nah­me. Die sechs Meter brei­te Maschi­ne lässt sich mit Schlep­pern der mitt­le­ren Leis­tungs­klas­se fahren.

Pro­dukt­na­me

Photoheyler

Unter­neh­men / Entwickelnde

Pla­nungs­bü­ro Heinrich

Anwen­dungs­be­reich

Hack­ma­schi­ne

Stand Nr.

I 5

Der Pho­to­heyler ist eine leis­tungs­fä­hi­ge In-Row-Hack­ma­schi­ne zur Bekämp­fung von Bei­kräu­tern in Bio­zu­cker­rü­ben und ande­ren Kul­tu­ren. Das spur­sta­bi­le und zugleich robus­te Hack­sys­tem ist geeig­net, um extrem schma­le Hack­bän­der bear­bei­ten zu kön­nen. Eine gleit­la­ger­ge­führ­te Auf­hän­gung ver­hin­dert ein seit­li­ches Aus­wei­chen der Werk­zeu­ge. Zugleich ermög­licht eine Über­last­si­che­rung das Aus­wei­chen der Ele­men­te nach oben. Durch die Ein­holm­be­fes­ti­gung wer­den Schei­be und Schar mit nur einer Schrau­be eingestellt.

Pro­dukt­na­me

Drei Schneidwerk-Ergänzungen für Mähdrescher: Drehrohr Haspel AB.Aldhas; Zwangsbeschickungsleiste AB.ZBL, sowie Doppelschubleiste AB.DSL

Unter­neh­men / Entwickelnde

Agri Bro­ker e.K.

Anwen­dungs­be­reich

Ern­te­tech­nik, auch bei schwie­ri­gen Beständen

Stand Nr.

I 6

Die drei Schneid­werks­ver­bes­se­run­gen wur­den ent­wi­ckelt, um den Schräg­för­de­rer des Mäh­dre­schers auch unter schwie­ri­gen Rei­fe-Bestands­be­din­gun­gen sowie Unkraut­be­wuchs gleich­mä­ßig zu beschi­cken. Das Ern­te­gut wird kon­ti­nu­ier­lich auf der vol­len Mäh­brei­te an die Schneid­werks­schne­cke über­ge­ben und umge­hend ein- und wei­ter­ge­lei­tet. Das trägt zur Scho­nung des Mäh­dre­schers und Motors, vor­sorg­lich zur Ver­mei­dung von Unter- sowie Über­las­tung bei und redu­ziert den Die­sel­ver­brauch. Der Mäh­dre­scher bekommt einen Ern­te Har­vest-Boost. 

Pro­dukt­na­me

TerraProtect

Unter­neh­men / Entwickelnde

GRIMME Land­ma­schi­nen­fa­brik GmbH & Co. KG

Anwen­dungs­be­reich

Quer­damm­häuf­ler

Stand Nr.

I 7

Der Grim­me Ter­ra­Pro­tect ist zum Ero­si­ons­schutz im Kar­tof­fel­an­bau ent­wi­ckelt wor­den. Die Maschi­ne erzeugt Quer­däm­me zwi­schen den Kar­tof­fel­däm­men, die die Ero­si­ons­ge­fahr ver­rin­gern sowie gleich­zei­tig die Was­ser­auf­nah­me­fä­hig­keit (Infil­tra­ti­ons­ra­te) för­dern. Locke­rungs­zin­ken vor den Häu­fel­scha­ren sol­len zusätz­lich die Was­ser­auf­nah­me­fä­hig­keit erhö­hen. Ein wei­te­res Merk­mal ist die intel­li­gen­te Steue­rung, die die Quer­däm­me in Abhän­gig­keit zur Fahr­ge­schwin­dig­keit regelt. Inte­griert sind zudem eine Ein­zel­rei­hen­schal­tung sowie eine Fahr­gas­sen­schal­tung. 

Pro­dukt­na­me

Rotapull Evo

Unter­neh­men / Entwickelnde

Kro­nos GmbH 

Anwen­dungs­be­reich

Boden­be­ar­bei­tung

Stand Nr.

I 8

Der Rota­pull Evo wur­de zur fle­xi­blen, effi­zi­en­ten Boden­be­ar­bei­tung ent­wi­ckelt. Das neue Wirk­prin­zip lockert, krü­melt und mischt den Boden. Durch den elek­tri­schen Antrieb kann das Arbeits­er­geb­nis (Krü­mel­in­ten­si­tät und Ein­mi­schung von Pflan­zen­ma­te­ri­al) nach den Vor­ga­ben des Bedie­ners ein­ge­stellt wer­den. Mit Hil­fe des selbst­ent­wi­ckel­ten Sen­sors wird die Arbeits­qua­li­tät per­ma­nent über­wacht und bei Abwei­chun­gen auto­ma­tisch die Maschi­nen­ein­stel­lun­gen ange­passt. Damit wird ein homo­ge­nes Arbeits­er­geb­nis bei nur einer Über­fahrt erreicht und gleich­zei­tig der Fah­rer entlastet.

Pro­dukt­na­me

Solartraktor

Unter­neh­men / Entwickelnde

Wetech GmbH

Anwen­dungs­be­reich

Antriebs­tech­nik

Stand Nr.

I 9

Der Trak­tor mit Elek­tro­an­trieb fährt lei­se, bodenscho­nend und bie­tet den Landwirt*innen ein genau­es Fah­ren mit gutem Überblick.

Mit 6 m2 Solar­zel­len wird eine Ener­gie­leis­tung von bis zu 1,2 KW erzeugt, die Kapa­zi­tät der Bat­te­rie reicht für 2–8 Stun­den. Die Hoch­leis­tungs­ak­kus mit einer Spei­cher­ka­pa­zi­tät von 15 bis 25 KW sor­gen für einen aut­ar­ker Tages­be­trieb. Der Elek­tro-Gerä­te­trä­ger wur­de mit dem Erfin­der­preis des Lan­des NRW ausgezeichnet.

Pro­dukt­na­me

Beetle Collector, Typ KSG 4

Unter­neh­men / Entwickelnde

Gal­lin­ger Maschinenbau

Anwen­dungs­be­reich

Pflan­zen­schutz

Stand Nr.

I 10

Der Beet­le Collec­tor KSG ermög­licht das maschi­nel­le Absam­meln von Kar­tof­fel­kä­fern sowie des­sen Lar­ven. Durch Rota­ti­ons­be­we­gung wer­den die Kar­tof­fel­stau­den mit­hil­fe von Pad­deln in Bewe­gung gebracht. Die Lar­ven / Kar­tof­fel­kä­fer wer­den an Prall­tü­cher geschleu­dert und fal­len in die Sam­mel­ge­fä­ße. Dadurch ist eine effek­ti­ve Bekämp­fung der Schäd­lin­ge auf mecha­ni­sche Wei­se ohne che­mi­sche Pflan­zen­schutz­mit­tel mög­lich. Nütz­lin­ge wie zum Bei­spiel Mari­en­kä­fer wer­den geschont. Die Repro­duk­ti­on des Kar­tof­fel­kä­fers wird durch das Absam­meln auf ein bedeu­tungs­lo­ses Maß eingedämmt.

Pro­dukt­na­me

CHOPSTAR-PRIME

Unter­neh­men / Entwickelnde

Ein­böck GmbH

Anwen­dungs­be­reich

Hack­ma­schi­ne

Stand Nr.

I 11

Mit dem Pre­mi­um­hack­ge­rät CHOPSTAR-PRIME kön­nen Acker­kul­tu­ren, Gemü­se oder Son­der­kul­tu­ren prä­zi­se und bedie­ner­freund­lich gehackt wer­den. Herz­stück des neu­en Hack­ge­räts ist die neue Schnell­ver­stel­lung der ein­zel­nen Zink­en­trä­ger sowie Schutz­ele­men­te. Auch zwi­schen den wei­te­ren Arbeits­werk­zeu­gen wie zum Bei­spiel die Fin­ger­ha­cke kön­nen Landwirt*innen schnell wech­seln. Der CHOPSTAR-PRIME ist mit Ultra-Schnell­ver­stel­lun­gen sowie bis zu 50 cm Par­al­le­lo­gramm-Aus­hub­hö­he ein Gerät für geho­be­ne Ansprüche.

Pro­dukt­na­me

AEROSTAR-FUSION

Unter­neh­men / Entwickelnde

Ein­böck GmbH

Anwen­dungs­be­reich

Strie­gel

Stand Nr.

I 11

Mit dem Pre­mi­um­hack­strie­gel AEROSTAR-FUSION kön­nen sowohl Stan­dard-Acker­kul­tu­ren wie Mais, Soja, Getrei­de, Rüben usw. sowie Beet- oder Damm­kul­tu­ren, Gemü­se, Kräu­ter usw. effi­zi­ent und wirk­sam gestrie­gelt wer­den. Die aus­ge­klü­gel­te Zin­ken­ver­stel­lung ermög­licht zwei unter­schied­li­che „Stel­lun­gen“ durch „hoch­klapp­ba­re Zin­ken­fel­der“ sowie bis zu 530 Mil­li­me­ter Durch­gang. Die Aggres­si­vi­tät kann zwi­schen äußerst sanft oder ultrastark ange­passt wer­den. Der Anpress­druck liegt beim AEROSTAR-FUSION bei bis zu sechs Kilogramm
pro Zinke.

Pro­dukt­na­me

VarioCHOP

Unter­neh­men / Entwickelnde

Samo Maschi­nen­bau GmbH

Anwen­dungs­be­reich

Hack­ma­schi­ne

Stand Nr.

I 12

Bis­her ist es oft müh­sam, Hack­ge­rät so anzu­pas­sen, dass man damit genau an der Pflan­ze arbei­tet kann. Mit dem Vario­Chop sol­len Land­wir­tin­nen und Land­wir­te jetzt kom­for­ta­bel ein­stel­len kön­nen, wie nahe sie an der Kul­tur­pflan­ze hacken. Sie erle­di­gen die Umstel­lung ent­we­der elek­tro­hy­drau­lisch von der Trak­tor­ka­bi­ne aus oder mecha­nisch mit weni­gen Hand­grif­fen. So kann das Hack­ge­rät rasch an ver­schie­de­ne Ent­wick­lungs­sta­di­en oder Kul­tu­ren ange­passt wer­den, um das Hack­band jeweils so klein wie mög­lich zu hal­ten. 

Pro­dukt­na­me

Unkrautlaser

Unter­neh­men / Entwickelnde

Laser Zen­trum Han­no­ver e.V.

Anwen­dungs­be­reich

Unkraut­be­kämp­fung

Stand Nr.

I 13

Mit der Laser­be­hand­lung ist eine sehr prä­zi­se und ein­zel­pflanzen­se­lek­ti­ve Kon­trol­le von Unkraut mög­lich. Sie kann daher auch bei sehr jun­gen Kul­tur­pflan­zen im direk­ten Nah­be­reich oder für Pro­blemun­kräu­ter ein­ge­setzt wer­den. Am Laser Zen­trum Han­no­ver e.V. wird das Ver­fah­ren zusam­men mit Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen aus For­schung und Indus­trie gezielt für den Feld­ein­satz ent­wi­ckelt. Dabei geht es zum Bei­spiel um die geziel­te Behand­lung von Acker­fuchs­schwanz oder Wind­halm im Win­ter­ge­trei­de, die Inte­gra­ti­on der Tech­no­lo­gie in Feld­ro­bo­ter und Anbau­ge­rä­te und die Kom­bi­na­ti­on mit ande­ren Metho­den wie der Hacktechnik.

Pro­dukt­na­me

Sensorsystem „Teilflächenspezifische Unkrautregulierung in Echtzeit“ (herbFreiErbAb)

Unter­neh­men / Entwickelnde

Lan­des­amt für Umwelt, Land­wirt­schaft und Geo­lo­gie Nos­sen / Hoch­schu­le Osnabrück

Anwen­dungs­be­reich

Unkraut­re­gu­lie­rung, z.B. Leguminosen

Stand Nr.

I 14

Unkräu­ter unter­lie­gen im Feld einer hete­ro­ge­nen Ver­tei­lung. Das Sen­sor­sys­tem „Teil­flä­chen­spe­zi­fi­sche Unkraut­re­gu­lie­rung“ kann ein- bzw. zwei­blätt­ri­ge Unkräu­ter von Kul­tur­pflan­zen unter­schei­den. Die defi­nier­ten Grenz­wer­te des Unkraut­be­sat­zes wur­den aus mehr­jäh­ri­gen Exakt­ver­su­chen ertrags­ba­siert abge­lei­tet. Das Sys­tem sen­det einen ver­ar­bei­te­ten Mess­wert als Deckungs­grad für Unkraut an den, in Echt­zeit ange­steu­er­ten Aktor (z.B. Roll­strie­gel). Die­se wer­den als Steu­er­si­gnal für das Ein­set­zen bzw. Aus­he­ben von Roll­strie­gel­seg­men­ten (Fahr­ge­schwin­dig­kei­ten von bis 8–10 km/h) genutzt.

Pro­dukt­na­me

Dittec One

Unter­neh­men / Entwickelnde

Dit­tec GmbH

Anwen­dungs­be­reich

Hacken von Dämmen

Stand Nr.

E 2

Die Damm­hack­ma­schi­ne Dit­tec One wur­de für das Hacken von Unkräu­tern in Damm­kul­tu­ren ent­wi­ckelt. Mit rotie­ren­den Schneid­schei­ben wird der Damm bge­schält. Für eine exak­te Höhen­füh­rung bie­tet die Hacke vor­ne Stütz­rä­der, sowie Damm­form­ble­che zur Sei­ten­füh­rung hin­ten. Hin­ter den Abschäl­schei­ben kön­nen ver­schie­de­ne Werk­zeu­ge für die gege­be­nen Boden- und Bewuchs­be­din­gun­gen ver­wen­det wer­den. Die Maschi­ne ist mit einem inte­grier­ten Ver­schie­be-rah­men kombinierbar.

Pro­dukt­na­me

Projekt: „CognitiveWeeding“

Unter­neh­men / Entwickelnde

AMAZONEN-WERKE H. DREYER SE & Co. KG/ Hoch­schu­le Osnabrück/Uni­ver­si­tät Osna­brück, Far­ming Revo­lu­ti­on, DFKI

Anwen­dungs­be­reich

Hack­ma­schi­ne, Selek­ti­ve Beikrautregulierung

Stand Nr.

I 15

In„CognitiveWeeding“ wird ein Sys­tem zur ein­zel­pflan­zen­spe­zi­fi­schen Acker­wild­kraut­re­gu­lie­rung ent­wi­ckelt. Begin­nend mit der art­spe­zi­fi­schen Erken­nung durch boden- sowie droh­nen­ge­stütz­te Sen­sor­sys­te­me wird durch ein Sys­tem künst­li­cher Intel­li­genz eine kon­text­be­zo­ge­ne Regu­lie­rungs­ent­schei­dung getrof­fen. Die­se basiert auf der stand­ort­spe­zi­fi­schen Ein­ord­nung von detek­tier­ten Arten in ertrags­wirk­sam (Unkraut) bzw. nicht ertrags­re­le­van­tem (Bei­kraut). Wäh­rend Unkraut im absät­zi­gen Ver­fah­ren selek­tiv durch eine Hacke (Ein­zels­cha­r­an­steue­rung) bzw. Pflan­zen­schutz­sprit­ze (Spot spray) im Feld regu­liert wird, bleibt das Bei­kraut ste­hen und trägt zur Erhö­hung der Agro­bio­di­ver­si­tät bei. 

Pro­dukt­na­me

DINGO

Unter­neh­men / Entwickelnde

F.X.S. Sau­er­bur­ger Trak­to­ren und Gerä­te­bau GmbH

Anwen­dungs­be­reich

Mul­chen

Stand Nr.

I 16

Das Sau­er­bur­ger Schle­gel­mulch­ge­rät DINGO mit hydrau­lisch ange­trie­be­nem Quer­aus­trags­band ist spe­zi­ell für den seit­li­chen Aus­wurf und die brei­te Ver­tei­lung des Mulch­gu­tes kon­zi­piert. Durch Ände­rung der Dreh­rich­tung des Ban­des ist ein Aus­wurf nach links oder rechts mög­lich, was in Kom­bi­na­ti­on mit der seri­en­mä­ßi­gen hydrau­li­schen Sei­ten­ver­schie­bung des Mul­chers eine hohe Fle­xi­bi­li­tät garan­tiert. Beson­ders beim Umbruch von Grün­dün­gung ist der Ein­satz eines Mul­chers mit Quer­aus­trag­band vor­teil­haft. Die Mulch­mas­se wird vor dem Trä­ger­fahr­zeug seit­lich auf der bereits gepflüg­ten Acker­flä­che ver­teilt, wo das fein zer­klei­ner­te und eng am Boden anlie­gen­de Mulch­gut Boden­or­ga­nis­men wie bei­spiels­wei­se Regen­wür­mer an die Ober­flä­che lockt. Es för­dert den Bestand an Boden­or­ga­nis­men und ver­stärkt dadurch die Humus­bil­dung. Zusätz­lich wirkt das Mulch­gut einer Ero­si­on des Bodens entgegen.